BZ: "Wir erwarten von Ratspolitikern mehr als eine Resolution gegen Rechts"

„Armin Kraft und Gundolf Algermissen fordern mehr Courage gegen Neonazis“, schreibt die Braunschweiger Zeitung in einem Artikel am 02.09.2010: „Mit durchsichtigen Ausreden, so Kraft, hätten sich beim letzten Aufmarsch der Rechtsextremisten 2005 die meisten Ratspolitiker ihrer Verantwortung entzogen. Dabei hatte es zuvor eine einstimmig im Rat beschlossene Resolution gegen Neonazis gegeben. Als es auf der Straße zum Treueschwur hätte kommen müssen, hätten viele Kommunalpolitiker, aber auch andere lokal relevante Persönlichkeiten nur durch Abwesenheit geglänzt.“ Statt sich mit ihrem Engagement am Bündnis gegen Rechts zu beteiligen, äußern beide ihre Ablehnung: „Hinter dem existierenden Bündnis gegen Rechts können sich viele gesellschaftlich relevante Gruppen dieser Stadt nicht versammeln“, so Algermissen. Und Kraft ergänzt: „Wir brauchen kein Bündnis gegen Rechts, sondern ganz präzise ein Bündnis gegen Nazis. Der Begriff Rechts ist viel zu undifferenziert. Hinter ihm können sich genauso rechte Sozialdemokraten wie Thilo Sarrazin, konservative Christdemokraten oder sogar rechte Muslime verbergen.“

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