Nazis gehen vors Bundesverfassungsgericht – Kundgebung wird zum Rechtsrockkonzert – Aufmarsch in einer anderen Stadt angekündigt

Die Nazis haben gegen das Urteil des Oberverwaltungsgericht, das nur eine stationäre Kundgebung am Bahnhof erlaubt hat, bereits eine einstweilige Anordnung beim Bundesverfassungsgericht eingereicht, um zu erreichen, dass sie doch noch marschieren dürfen. Es ist zwar nicht sehr wahrscheinlich, aber durchaus noch möglich, dass sie in letzter Minute doch noch marschieren dürfen.

Wird die Kundgebung zum Rechtsrockevent?

Sollte  es bei einer Kundgebung bleiben, planen die Organisatoren nun, das dort mehrere rechte Liedermacher und Rechtsrockbands unter dem Motto „Wir rocken Braunschweig“ auftreten. Genannt wurde z.B. die Band „Selektion“ und der Berliner Nazibarde „Fylgien“.

Aufmarsch in einer anderen Stadt nach der Kundgebung

Im Anschluß an die Kundgebung in Braunschweig wollen die Nazis dann gegen 15 Uhr in eine andere Stadt fahren und dort marschieren. Es sei bereits ein entsprechender Aufmarsch angemeldet worden. In welcher Stadt dieser stattfinden soll, ist bisher noch nicht bekannt.

Das Bündnis gegen Rechts ruft deshalb dazu auf: Geht am 4. Juni auf die Straße und protestiert laut und hörbar gegen die Nazis!

Sobald bekannt ist, in welcher Stadt die Nazis im Anschluss an ihre Kundgebung marschieren wollen, werden wir dies unverzüglich bekannt geben. Wenn möglich wird das Bündnis dann dort hin mobilisieren.

Ob in Braunschweig oder anderswo: Kein Platz für Nazis!

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