Aktuelle Infos [Update: 3.6. – 23:00 Uhr]

Stadt Peine hat Aufmarsch der Nazis genehmigt!

Die Stadt Peine hat jetzt den Naziaufmarsch genehmigt! Eine Gegenkundgebung findet am Marktplatz an. Eine DGB-Kundgebung am Bahnhof wurde untersagt.

Route der Nazidemo [UPDATE]: Bahnhof, Glockenstraße, Schützenstraße, Woltorfer Straße, Richard-Langeheine-Straße, Kantstraße, Senator-Voges-Straße, Hagenmarkt (und vermutlich die gleiche Route zurück)

Der Infodienst, der Ticker und das Infotelefon wird natürlich auch über die Gegenaktivitäten in Peine oder anderswo informieren!

Bei der Peiner Allgemeinen Zeitung gibt es außerdem auch einen Live-Ticker.

Es ist davon auszugehen, dass die Nazis mit dem Zug um 15:20 Uhr vom HBF in Braunschweig nach Peine fahren wollen. Zuvor fährt ein Zug um 14:20 Uhr. Es ist derzeit unklar, ob es möglich sein wird, von den Gegenkundgebungen des DGB und des Bündnis mit dem Zug aus Braunschweig nach Peine fahren zu können. Es ist also ratsam möglichst mit dem Auto unterwegs zu sein.

Laut Peiner Zeitung soll ab 14 Uhr der öffentliche Nahverkehr eingestellt werden. Ob dies auch Züge betrifft ist nicht bekannt.

Kundgebung des Peiner Bündnis gegen Rechts: ab ca. 16 Uhr am historischen Markt (>>> Karte)

Videoeinsatz während der Demonstrationen am Samstag

Die Polizeidirektion Braunschweig weist im Zusammenhang mit dem Versammlungsgeschehen am kommenden Samstag darauf hin, dass zur Beobachtung und Aufzeichnung mobile und stationäre Videokameras eingesetzt werden. In den Bereichen der Versammlungsorte und an Aufzugsstrecken setzt die Polizei aus Gründen der Gefahrenabwehr Videotechnik auch für Übersichtsaufzeichnungen ein.

Kundgebung der Nazis auf Parkplatz direkt am Bahnhof

Die Kundgebung der Nazis darf auf einem kleinen Mitarbeiterparkplatz am Bahnhof stattfinden (Karte). Die Polizei wird das Gelände weiträumig absperren.

Im Bahnverkehr kann es zu Verspätungen kommen. Die Braunschweiger Verkehrs-AG teilt mit, dass voraussichtlich ab 6.30 Uhr die Linien 1, 2 und 5 bis zum Ende der Demonstration den Bahnhof nicht mehr anfahren werden. Geschätzt 5000 Polizisten werden im Einsatz sein. Der Bahnhofsvorplatz wird zur Gefahrenabwehr videoüberwacht.

Polizeipräsident und Oberbürgermeister streiten sich

Die Braunschweiger Zeitung berichtet heute über einen Streit zwischen der Polizeipräsidenten und dem Oberbürgermeister >>>> zum Artikel