Rassistische Hetze stoppen! Lautstark gegen „Pro Deutschland“!

GegenProDDINA5Donnerstag * 12. September 2013

ACHTUNG GEÄNDERTE ORTE:

Treffpunkte // angemeldete Kundgebungen des Bündnis gegen Rechts:

12:00 Uhr Hagenmarkt
15:00 Uhr vor dem Antifa-Café // Cyriaksring 55
17:00 Uhr Ägidienkirche

Aufruf als PDF (DINA5)

Am 12. September will die rechte Splitterpartei „Pro Deutschland“ im Rahmen ihrer bundesweiten Wahlkampftour auch in Braunschweig drei Kundgebungen abhalten. Mit ihren Auftritten in über 40 Städten versucht die rechtspopulistische Partei, die vor allem durch ihren aggressiven islamfeindlichen Rassismus auffällt und zu deren Führungspersonal ehemalige Mitglieder der DVU, der NPD und der Republikaner gehören, gezielt zu provozieren: Moscheen, linke Zentren und Treffpunkte, Flüchtlingsheime, sowie jüdische Einrichtungen sind bevorzugte Orte ihres Auftretens. Bei ihren Kundgebungen, für die eine handvoll Anhänger quer durch die BRD gekarrt werden, versuchen sie z.B. durch Zeigen von „Mohammed- Karikaturen“ entsprechende Reaktionen hervorzurufen, um dann über eben diese zu jammern.

Auch in Braunschweig haben sie sich Orte für ihre Wahlkampfkundgebungen ausgesucht, an denen sie kaum Publikum erreichen werden, aber damit rechnen können, das ihr Auftreten provoziert: So wollen sie von 12:30 bis 14:30 Uhr vor einer Moschee in der Wendenstrasse 35 eine Kundgebung abhalten, anschließend von 15:30 Uhr bis 17:30 Uhr vor dem Antifa-Café im Cyriaksring 55 und dann um 17:30 Uhr vor dem Jugendtreff SUB der Falken in der Kuhstrasse 28 auftreten.

Die Hetze der Rechtspopulisten und Nazis versucht vorhandene Ressentiments und rassistische Einstellungen in der Bevölkerung aufzugreifen. Dabei ist auch der staatliche Umgang mit Flüchtlingen und die sich weiter verschärfende Abschiebepraxis Wasser auf die Mühlen der Rassisten. Egal ob aus den Reihen von „Pro Deutschland“, der NPD, neonazistischer Aktionsgruppen oder aus der Mitte der Gesellschaft: rechtspopulistischem, rassistischen und rechtem Gedankengut erteilen wir eine deutliche Absage! Wir werden es nicht zulassen, dass diese Rassisten ungestört NachbarInnen, KollegInnen und FreundInnen provozieren, ausgrenzen oder bedrohen können, weil sie oder ihre Vorfahren eine andere Herkunft oder einen anderen Glauben haben. Wir erklären uns solidarisch mit denjenigen, die wegen ihres linken und antifaschistischen Engagements im Fokus von „Pro Deutschland“ und militanten Neonazigruppen stehen.

BS: Kein Platz für Nazis und Rassisten!