Wir bleiben bunt! Gegen Terror und Rassismus

NOBRAGIDAVKein Platz für Rassismus, Nationalismus und Hetze gegen Flüchtlinge!

Demonstration
SONNTAG
22. Februar 2015
15 Uhr

Kohlmarkt
Braunschweig

Wortbeiträge:

  • Begrüßung durch Udo Sommerfeld als Versammlungsleiter
  • Klaus Peter Bachmann, Abgeordneter und Vizepräsident des Niedersächsischen Landtags
  • Hayri Aydin, Sprecher des Rates der Muslime Braunschweig
  • Abschlußworte: David Janzen, Bündnis gegen Rechts

Kulturbeiträge:

  • Jamila von Jamila and the other Heroes – Gitarre & Gesang (facebook / youtube)
  • Ohrofyll – Akkordeon, Gitarre und Gesang  (Homepage)
  • Staatstheater Braunschweig (angefragt)

Anschließend Demonstration zum Domplatz. Dort heißt es dann wieder: Lautstark gegen BRAGIDA! Kein Platz und kein Meter für Rassismus!

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Routen:

KarteDemonstration des  Bündnis gegen Rechts: 15 Uhr – Kohlmarkt. Route: Schuhstrasse, Kleine Burg, Domplatz

BRAGIDA-Marsch: 16 Uhr – Rathaus. Route Münzstrasse, Casparistrasse, Hagenmarkt, Bohlweg, Waisenhausdamm, Münzstrasse, Rathaus (ggfs. auch in umgekehrter Richtung)

 

Aufruf

Am Sonntag will BRAGIDA erneut einen islamfeindlichen „Spaziergang“ vom Rathaus durch die Innenstadt durchführen. Die Absage des Karnevalsumzuges aufgrund einer Warnung vor einem möglichen islamistischen Anschlag wird von BRAGIDA nun genutzt, um weiter Stimmung gegen die hier lebenden Muslime zu machen. Auf der Facebook-Seite von BRAGIDA wird in den Kommentaren inzwischen offen zur Stürmung von Moscheen, zu Gewalt und zur Lynchjustiz aufgerufen. Die Gewalt- und Mordaufrufe richten ich dabei nicht nur gegen Muslime, sondern auch gegen die Bundesregierung. Es ist zu befürchten, dass diese Stimmung vor allem auch wieder Neonazis, rechte Hooligans und „Wutbürger“ aus anderen Städten und Regionen anzieht und BRAGIDA so wieder an Zulauf gewinnt.

Ein geplanter Terroranschlag auf den Karnevalsumzug ist eine Bedrohung aller Menschen dieser Stadt, egal welcher Herkunft sie sind oder welcher Religion sie angehören. Gerade deshalb darf diese Bedrohung nun nicht dazu missbraucht werden, um Hass gegen unsere Mitmenschen muslimischen Glaubens zu schüren.

Wir appellieren an die Braunschweigerinnen und Braunschweiger sich nicht aus Angst und Sorge vor solchen Anschlägen vor den Karren antimuslimischer und rassistischer Bewegungen spannen zu lassen. Wir als Bündnis gegen Rechts werden uns durch solche Terrordrohungen nicht davon abhalten lassen, auch weiterhin für eine bunte, antirassistische und tolerante Stadt einzutreten.

3 Gedanken zu „Wir bleiben bunt! Gegen Terror und Rassismus“

  1. Im Grunde ist es ja nichts neues, dass Nazis und Rassisten Lügen verbreiten, das hat schließlich ihr Vorbild, der österreichische Gefreite auch so gemacht. Interessant ist aber der Umfang, den das Ganze inzwischen angenommen hat und die Tatsache, dass Teile der Medien (von der FAZ bis zur BraZ) offenbar versuchen, die Bewegung gegen den rechten Mob zu spalten oder zumindest zu schwächen. In der FAZ, indem das Auftreten gegen Neonazis und Rassisten als ein Auftreten gegen rechte Positionen überhaubt deklariert wird, in der BraZ, indem Unwahres über David Janzen verbreitert wird. Gemeinsam ist diesen Ergüssen der Journalisten, dass sie faktisch den rechten Mob unterstützen, auch wenn sie das nicht offen zugeben. Die Frage stellt sich also für uns: in wessen Interesse geschieht dies und mit welcher Zielsetzung? Angesichts des rassistischen Inhaltes der vom rechten Mob vertretenen Parolen muss man doch offensichtlich davon ausgehen, dass alle Anstrengungen darauf zielen, dem rechten Mob mehr Freiraum und Akzeptanz zu verschaffen. Angesichts der Ignoranz großer Teile der Bevölkerung scheint mir diese Sitation durchaus bedrohlich, denn sie scheint darauf hinzuweisen, dass der rechte Mob ganz bewusst gefördert werden soll. Wir müssen das unbedingt im Auge behalten, denn das weist darauf hin,. dass dahinter Leute stehen, die man nicht unbedingt bei den Aufmärschen des rechten Mobs auf der Straße sieht.

    1. Lieber Peter Nowak,
      Sorry aber deine „Analyse“ greift doch etwas sehr kurz und ist sehr einfach gestrickt. Ich glaube mit solchen verkürzten Statements, offenen Fragen und Andeutungen hilfst Du niemanden. Auch die Berichterstattung in den Medien ist durchaus sehr unterschiedlich und insgesamt eher negativ gegenüber BRAGIDA und noch mehr gegenüber den rechten Mob. Und das die Medien versuchen z.B. eher linke oder linksradikale Kräfte ebenfalls zu deligitimieren ist ja nun nichts neues. Das der „rechte Mob ganz bewußt gefördert wird“, dafür solltest du erstmal Belege oder konkrete Hinweise bringen anstatt so etwas einfach in den Raum zu stellen, sonst bleiben solche Behauptungen reiner Verschwörungsmurks. Wichtiger wäre es darzustellen warum solche rechten Einstellungen und Bewegungen entstehen, den das hat durchaus sehr viel mit dieser Gesellschaft und ihrer Verfaßtheit zu tun. Da sollte die Kritik ansetzen und nicht an ominösen „Leuten“, die angeblich dahinter stehen.

  2. Die Welt umfasst mehr als die Stadtgrenzen Braunschweigs und nur Dummköpfe argumentieren mit „Verschwörungstheorien“, weil der Begriff absolut nichts über richtig oder falsch aussagt.

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