NOBRAGIDA#8 – Kein Platz für Rassismus, Nationalismus und Hetze gegen Flüchtlinge!

#NO BRAGIDA  #NO PEGIDAKundgebung * Montag, 16. März
18:00 Uhr * Bahnhofsvorplatz * Braunschweig

Bitte achtet auf eine eventuelle kurzfristige Verlegung des Ortes unserer Kundgebung!

Auch diesen Montag werden wir wieder lautstark und sichtbar gegen BRAGIDA und Rassismus protestieren!

Programm:

Das BühneHaus der Kulturennprogramm wird dieses Mal vom Haus der Kulturen organisiert.

  • Begrüßung: Adama Logosu-Teko, Haus der Kulturen
  • Tekin Evsen & Friends, Rap mit engagierten Texten
  • Erkan Rast Ensemble
  • Adama on the Sax

Adama Logosu-Teko vom Haus der Kulturen wird nicht nur als Versammlungsleiter die Begrüßungsrede halten, sondern auch zum Abschluß Saxofon spielen. Tekin Evsen & Friends, die unter anderem bei BlackSeaEntertainment mit ihrem HipHop, Rap und RNB immer mehr Fans gewinnen, werden mit engagierten und kritischen Rap-Songs auftreten. Und auch Erkan Rast, der sich seit Jahren mit dem Rast Orchestra einen Namen gemacht hat, wird zusammen mit weiteren Musikern den Protest gegen die selbsternannten „Retter des Abendlandes“ mit Klängen aus dem Orient musikalisch begleiten.

„Sieg Heil“-Ruf im Bahnhof, militante Neonazis und Hooligans, vermummte BRAGIDA-Anhänger, Hetzreden, stundenlanges Herauszögern des Marsches, Rangeleien mit Polizeikräften und wieder fast nur Anhänger von außerhalb, aus Hannover, dem Ostharz und anderswo – dass war das Bild das BRAGIDA am letzten Montag zeigte.

Dagegen haben wieder an die 450 Menschen an der Kundgebung des Bündnis gegen Rechts teilgenommen und  anschließend lautstark mit Rufen und Pfiffen den ganzen Abend gegen den Marsch protestiert. Außerdem haben mehrere hundert Menschen eine Spontanversammlung auf der Route von BRAGIDA zum JFK-Platz in Höhe Campestrasse abgehalten. Die Polizei ließ die BRAGIDA-Anhänger daraufhin nach wenigen hundert Metern wieder umkehren, da diese teilweise vermummt waren und Schutzwaffen trugen und ein weiterer unfriedlicher Verlauf des Marsches befürchtet wurde.

Der Frust der selbsternannten „Retter des Abendlandes“ wird offensichtlich immer größer und entlädt sich dabei weiter in Aggressionen und offenen Hasskommentaren im Internet gegen Polizei, Stadt und die GegendemonstrantInnen.

Sorgen wir dafür das dieser Frust noch größer wird und BRAGIDA endlich ihre Märsche absagt! Kein Platz, keinen Meter für Rassismus!

Aktueller Hinweis:

Die Stadt hat inzwischen verfügt, dass BRAGIDA  am Hauptbahnhof bleiben muss und nur eine stationäre Kundgebung abhalten darf. Ob BRAGIDA dagegen Klagen wird ist noch offen.

 

Berichte zum letzten Montag, den 9. März:

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