NO BRAGIDA #21: Noch immer lautstark gegen Rassismus!

Plakat: Braunschweig - Nein zu RassismusMontag 20.7. 19:00 Uhr
Herzogin-Anna-Amalia-Platz

Aufgrund der Evakuierungen wegen des Bomenbfundes sagen wir unsere Kundgebung ab! Wir wollen die Einsatzkräfte nicht durch unsere Protestversammlung zusätzlich belasten … Wir wünschen allen, die heute evakuiert werden alles Gute und hoffen, dass die Bombenentschärfung ohne Probleme verläuft.

Am Montag will der letzte Rest von BRAGIDA wieder spazieren gehen … Sprechen soll dieses Mal „Edwin Utrecht“. Die Facebookseite „Bürgerinnen und Bürger gegen extreme Rechte“ schreibt über den HOGESA und PEGIDA-Anhänger: „‚Ed der Holländer‘ alias Edwin Wagensveld betreibt von seinem Wohnort, dem unterfränkischen Bastheim, einen regulären Waffenshop im Internet. Zu haben sind dort u.a. zur ‚Selbstverteidigung‘: Pfefferspray, Elektroschocker, Baseballschläger und Schlagstöcke. Da schlägt das Herz eines manchen Pegida oder GIDA-Anhängers höher.“

Wir werden auch dieses Mal wieder lautstark gegen Rassismus, Rechtspopulismus und Islamfeindlichkeit protestieren und freuen uns, wenn uns Sambaattac dabei wieder unterstützt!

Noch ein Hinweis: Bei der Anmeldung der Kundgebung haben wir mit angegeben, dass wir wie immer mit Transparenten, Fahnen, Schildern und Trillerpfeifen protestieren werden und auch die Trommelgruppe von Sambaattac eingeladen ist. Bis jetzt gibt es keine Auflagen, die die Kundgebung in diesen Punkten einschränkt. Sollte die Polizei vor Ort unsere Kundgebung und einen lautstarken Protest dennoch einschränken, werden wir dagegen juristisch vorgehen. Wir werden unsere Versammlung dieses Mal deshalb auch erst beenden, wenn BRAGIDA ihre Versammlung beendet hat.

Berichte vom letzten Montag:

Ein Gedanke zu „NO BRAGIDA #21: Noch immer lautstark gegen Rassismus!“

  1. Ich denke, dass man allmählich über eine andere Taktik bei den Gegendemos nachdenken sollte. Diese infantilen und nervenden Pfeifkonzerte, die sowohl mir selbst als auch den Anwohnern und Passanten auf den Senkel gehen, werden wohl nicht mehr allzu lange in dem bisherigen Rahmen von der Polizei geduldet. Vorstellbar wären meiner Meinung nach Schweigemärsche mit Transparenten statt Lärm. Und diese primitiven „Nazis raus“-Rufe haben das gleiche Niveau wie die Parolen von Bragida – nämlich gar keines. Für sinnvoll halte ich auch Aktionen mit den Bewohnern der LAB in der Innenstadt, um den Braunschweiger Bürgern die Kulturen anderer Völker nahezubringen. Generell halte ich phantasievolle und konstruktive Aktionen für zweckmäßiger als unser bisheriges, auf pures Stören der Deppen-Demos ausgelegten Strategie.

    Mit solidarischen, aber kritischen Grüßen

    Jürgen, der Waldschrat

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