Neonazis attackieren Teilnehmer einer Kundgebung des Bündnis gegen Rechts

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Knapp 50 Menschen haben sich heute morgen zu einer bei der Stadt Braunschweig angemeldeten Eilversammlung des Bündnis gegen Rechts auf dem Nibelungenplatz im Braunschweiger Siegfriedviertel getroffen. Mit der Kundgebung unter dem Motto „Kein Platz für Nazis!“ sollte gegen einen ebenfalls für den Nibelungenplatz angemeldeten Infostand der NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ (JN) demonstriert werden. Die Neonazis erschienen allerdings erst gar nicht. So fuhr nach einiger Zeit auch die Polizei, die bis dahin mit mehreren Fahrzeugen vor Ort war, wieder weg. Kurz nach 12 Uhr löste sich die Versammlung des Bündnis gegen Rechts dann auf und die TeilnehmerInnen machten sich auf den Nachhauseweg. In der Nähe des Nibelungenplatzes tauchte da plötzlich eine Gruppe teils vermummter Neonazis auf, die nach einer zunächst verbalen Auseinandersetzung mit Pfefferspray und Flaschen eine Gruppe von TeilnehmerInnen der Kundgebung des Bündnis gegen Rechts attackierten. Bis auf Haut- und Augenreizungen durch das Pfefferspray wurde zum Glück niemand verletzt. Die herbeigeeilte Polizei schritt zunächst nicht ein. Erst als die Neonazis bereits wieder das Weite gesucht hatten, stellte sie sich vor die Angegriffenen, weil befürchtet wurde, dass diese den Neonazis hinterhergehen könnten. In der Gruppe der Neonazis waren bekannte Aktivisten der „Jungen Nationaldemokraten“, wie Sebastian Weigler und Felix Hauschild, sowie Martin Schüttpelz vom Hildesheimer Kreisvorstand der Partei „Die Rechte“.

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