Archiv der Kategorie: Allgemeines

30.11. #NOAfD – Programm

Den Aufruf mit allen Unterzeichnenden findet ihr hier (Wer mitunterzeichnen möchte sendet bitte eine mail an [email protected] mit den entsprechenden Angaben)

Auftaktkundgebung
Europaplatz

Ab 8:45 Uhr

Auftritt nullbock, Punkrock aus Salzgitter (Band-Info)

„Überraschende Songstrukturen und klare Aussagen zeigen, wo der musikalische Hammer bei den Böcken hängt. nullbock verstehen es, die Herzen der Massen zu rocken! Das Geheimnis ihres Erfolges: Drei Akkorde, niemals auf die ‚Eins‘, dafür aber Markenklamotten, Handyverträge und eine ordentliche Heimkinoanlage … Punkrock halt!“

9:00 Uhr

Auftritt Matondo, Rap (Info)

  • nn, Antifa Café Braunschweig
  • nn, Jugendring Braunschweig e.V.
  • nn, DGB-Jugend

Auftritt Pilz, Rapperin (Info)

„Pilz greift in ihrer Musik immer wieder Weltpolitische Themen auf. Diese werden mit Ironie, Stumpfheit und Aggressivität verpackt. Auch ihre politischen Aktivitäten abeseits der Musik sind bemerkenswert. Im Mai 2016 veröffentlichte die Rapperin ein Video, indem sie Fake-AFD Plakate in ihrer Heimatstadt Lübeck verklebt. Auf dem Plakat ist AfD-Politikerin Beatrix von Storch mit einem Hitlerbart zu sehen.“

Auftritt nullbock, Punkrock aus Salzgitter (Band-Info)

Großdemonstration

Start: ca. 11 Uhr am Europaplatz. Ende ca. 13:00 Uhr Schlossplatz


Abschlusskundgebung
Schlossplatz

Es wird auf dem Schlossplatz auch Infoständen und Stände mit Essen und Getränken geben.

Ab 12:30 Uhr

Auftritt Gestørtebekker, Funk-Soul aus Braunschweig (Band-Info)

„Die Funk-Soul-Band lässt mit einer Combo aus tighter Rhythmusgruppe, satten Bläsermelodien und einem Gesang, der unter die Haut geht, eine Welle der Energie von der Bühne ins Publikum schwappen. Gestørtebekker warten mit unverfälschten Klängen auf und gehen mit ehrlichem, authentischen Soul-Funk auf Kurs. Die neun Köpfe werden dein Blut zum Swingen bringen. ‚It don’t mean a thing if it ain’t got that Swing‘.“

13:00 Uhr

Begrüßung und Moderation durch Angelika Schwarz, Bündnis gegen Rechts / Vorsitzende Unternehmensbetriebsrat des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig und Feridun C. Öztoprak, Moderator und Schauspieler (Info zur Person)

Reden:

  • Sebastian Wertmüller, Bündnis gegen Rechts / Geschäftsführer verd.i BraunschweigGrußwort
  • Ulrich Markurth, Oberbürgermeister von Braunschweig)
  • Christoph Meyns, Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig.
  • Bernd Osterloh, Gesamt- und Konzernbetriebsrat von Volkswagen, Vorsitzender Betriebsrat Volkswagen Wolfsburg, Mitglied des Vorstandes IG Metall

Auftritt: Sir Mantis, Rapper, Beat-Producer, Freestyler (Infos)

„Sir Mantis ist ein Rapper entgegen jeder Erwartung: zu Queer für den Vatikan, zu melancholisch um als Pöbel durchzugehen aber auch zu wütend für einen Platz in der positionslosen Popkultur. Mit elan stand er als 15 Jähriges Mädchen in Rap-Cyphers, battlete sich in die obersten Plätze, um am Ende des Abends trotzdem nur ‚für eine Frau nicht schlecht‘ gewesen zu sein. Davon abgenervt begann er sich als die kämpferische Lesbe Jennifer Gegenläufer einen Raum zu nehmen, und sich schrittweise in einer entfremdeten Gesellschaft selbst zu finden: Als queerer Transmann fordert er den sexistischen und homefeindlichen Konsens mit jeder Zeile zur Kapitulation auf.“

Reden:

  • Annelie Buntenbach, Mitglied des geschäftsführenden Vorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes DGB
  • Sally Perel (Holocaustüberlebender / „Hitlerjunge Salomon“ Zusammen mit Schüler*innen der Sally-Perel Gesamtschule Braunschweig und Auszubildenden von Volkswagen
  • Madina Rostaie, Flüchtlingshilfe Refugium Braunschweig gemeinsam mit Geflüchteten

Auftritte:

  • Geza Gal, Musiker (Info),
  • Axel Uhde, Musiker
  • Thorsten Steltzner, Satiriker und Kabarettist (Info)

Reden:

  • Rainer Ottinger, Aufsichtsratsmitglied Eintracht Braunschweig
  • Sebastian Schmidt, Basketball Löwen Braunschweig
  • Dagmar Schlingmann (Intendantin) und Robert Prinzler (Schauspieler) , Staatstheater Braunschweig

Auftritt: Braunschweiger Chöre vor und auf der Bühne

Reden:

Auftritt: Bosse (Info)

Sein aktuelles Studioalbum „Alles ist jetzt sprang gleich nach der Veröffentlichung im Oktober 2018 auf #1 der deutschen Album Charts. Er strotzt vor frischen musikalischen Ideen, unnachahmlichem Wortwitz und bemerkenswerter Tiefenschärfe in seinem Blick auf die Dinge. BOSSE wirbelt auf. Künstlerisch, thematisch, emotional. Es ist vor allem auch seine Haltung und Glaubwürdigkeit, die Identifikation schafft. In seiner strikten und lauten Position gegen jede rechte Deutschtümelei und jedes nationalsozialistische Gedankengut.

Aufruf unterzeichnen!

Diesen Aufruf mitunterzeichnen?
Mail mit Vorname Nachname , Ort, ggfs. Organisation/Tätigeit bzw. mit dem Namen der unterzeichnenden Organisation (mit Kontaktdaten der Ansprechperson) senden an: [email protected]

Stoppt die AfD!

Gemeinsam gegen den AfD-Bundesparteitag in Braunschweig

Am 30.11. und 1.12.2019 will die AfD ihren Bundesparteitag in der Volkswagenhalle in Braunschweig durchführen. Wir werden mit vielen Menschen und gemeinsam mit demokratischen, gewerkschaftlichen, antifaschistischen, sozialen und kulturellen Initiativen, Organisationen, Religionsgemeinschaften und Parteien auf die Straße gehen, um unseren Protest und unseren Widerstand gegen den Rechtsruck zum Ausdruck zu bringen. 

Seit ihrer Gründung 2013 hat die AfD sich immer weiter in Richtung einer völkisch-nationalistischen Partei radikalisiert. Die Wahlergebnisse der AfD zeigen, dass viele Menschen trotzdem keine Skrupel haben, dieser ihre Stimme zu geben.

Die AfD diffamiert demokratische, linke und gewerkschaftliche Kräfte ebenso wie soziale Einrichtungen. Die AfD führt einen Kulturkampf gegen die Freiheit von Wissenschaft, Kultur und Medien. Sie spaltet die Gesellschaft, bekämpft die Gleichberechtigung und befeuert Hass und Hetze. Die Folgen zeigen sich in Ausgrenzung, Gewalt und Terror, in Angriffen auf Geflüchtete bis hin zu Mordtaten, wie zuletzt bei der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke durch Neonazis. 

Beim Bundesparteitag in Braunschweig ist zu erwarten, dass der ultrarechte „Flügel“ um Björn Höcke versuchen wird, den Bundesvorstand ganz zu übernehmen und die Partei noch weiter rechts zu positionieren. 

Es ist unsere Aufgabe, dem Vormarsch der extremen Rechten entgegenzutreten, bevor diese weiter an Einfluss und Macht gewinnen.

Wir demonstrieren und treten ein für

  • eine Gesellschaft in der alle, unabhängig von Glaube, Geschlecht, sexueller Orientierung, Herkunft und sozialem Status gleichberechtigt, frei und ohne Angst leben können
  • die Aufnahme und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen, die vor Verfolgung, Krieg, Hunger und Not flüchten
  • das Erinnern an die Verbrechen des NS-Regimes und das Gedenken an dessen Opfer
  • Solidarität mit allen Menschen, die von Armut, Ausgrenzung und Verfolgung bedroht sind
  • die Freiheit von Wissenschaft, Kultur und Medien

Unsere Antworten auf Rassismus, Chauvinismus und Sexismus sind Gerechtigkeit, Wertschätzung, Gleichberechtigung und Solidarität!

Samstag, 30.11.2019

ab 07:00 Uhr Kundgebungen und Proteste rund um die VW-Halle
09:00 Uhr Auftaktkundgebung, Europaplatz
11:00 Uhr Großdemonstration ab Europaplatz
13:00 Uhr Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz

Bündnis gegen Rechts Braunschweig

Den Aufruf mit den UnterstützerInnen gibt es hier: http://buendnisgegenrechts.net/aufruf-noafd/

Spendenkonto:

Sonderkonto Volkmann
Konto Nr. 150567964
NORD LB • BLZ 25050000
IBAN DE75 2505 0000 0150 5679 64

Hat der unter Bewährung stehende Neonazi Pierre B. erneut zugeschlagen und wieder jemanden den Kiefer gebrochen?

Das jedenfalls wirft ihm jetzt die Staatsanwaltschaft Braunschweig vor: Er soll demnach bereits vor einem Jahr, am 31.8.2018, ein junges Gewerkschaftsmitglied in Cramme (Landkreis Wolfenbüttel) ohne ersichtlichen Grund so brutal ins Gesicht geschlagen haben, dass dieser einen Kieferbruch erlitt. Der junge Mann musste daraufhin mehrere Tage im Krankenhaus behandelt werden und war wochenlang arbeitsunfähig. Am 2.9.2019 soll nun um 9:30 Uhr der Prozess gegen ihn vor dem Amtsgericht Wolfenbüttel stattfinden

[UPDATE: Der Neonazi wurde freigesprochen. Regionalbraunschweig.de: „Nach Kieferbruch: Braunschweiger Neonazi freigesprochen]

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Kein Fitnesstraining für gewalttätige Neonazis!

Kein Fitnesstraining für gewalttätige Neonazis!
Offener Brief an McFIT in Braunschweig

Sehr geehrte Damen und Herren,

in den letzten Monaten haben sich immer wieder Kund*innen von McFIT in Braunschweig an uns gewandt und darauf hingewiesen, dass dort der durch Medienberichte bekannte, gewaltbereite Neonazi Lasse Richei trainiert. Uns liegen auch Berichte vor, wonach es vor oder im Fitnessstudio auch schon zu Belästigungen und Bedrohungen durch den Neonazis gekommen ist. Inzwischen haben mehre Kund*innen ihren Vertrag gekündigt, weil trotz mehrere Beschwerden nicht entsprechend reagiert wurde und Lasse Richei dort weiter trainieren kann.

Fitnesstraining für den gewalttätigen Straßenkampf

Lasse Richei gehört zu einer kleinen Gruppe von Neonazis, die bis vor kurzem als „Sport- und Kampfgemeinschaft Adrenalin Braunschweig“ auftraten. Die Mitglieder der Gruppe suchen bewusst die gewalttätige Auseinandersetzungen mit Menschen, die sie aufgrund ihres rechten Weltbilds als „Feinde“ betrachten und trainieren dafür gezielt Fitness, Kraft- und Kampfsport.

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20 Jahre Bündnis gegen Rechts: Demo & Fest

Plakat und Flyer zum download, selbst ausdrucken, kopieren, aufhängen und verteilen: Flugblatt | Plakat (beide PDF)

Samstag, 7. September 2019

11:00 Uhr – Demonstration durch die Innenstadt, Start: Fritz-Bauer Platz

12:00 Uhr – Großes Geburtstagsfest auf dem Fritz Bauer Platz mit vielen Informationsständen und einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm

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20 Jahre Bündnis gegen Rechts

Bündnis gegen Rechts

Ein Blick zurück


Das Bündnis gegen Rechts feiert in diesem Jahr sein 20jähriges Bestehen. Wir werden deshalb in den nächsten Monaten hier immer wieder einen Blick zurück auf unsere Aktivitäten in den letzten 20 Jahren werfen und diesen Artikel laufend ergänzen.

1999 – Die Gründung

Gegründet wurde das „Bündnis gegen Rechts“ im Frühjahr 1999. Einer der ersten Aktivitäten war die Herausgabe der Zeitschrift „touché – Antifaschistische Informationen für Braunschweig und Umgebung“ zum 1. Mai 1999, in der über rechte Aktivitäten aufgeklärt wurde. Damals traf sich das Bündnis einmal im Monat in den Räumen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der AntifaschistInnen (VVN/BdA). Anders als geplant erschienen keine weiteren Ausgaben der Zeitschrift.

Im Herbst wurde dann aus dem bis dahin eher kleinen Kreis ein großes Bündnis: Damals wollte die NPD durch Braunschweig marschieren und gegen die Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht von 1941–1944″ protestieren. Rund 90 Gruppen und Einzelpersonen unterstützen den Aufruf des „Bündnis gegen Rechts“ zum Gegenprotest [Hier gibt es den Aufruf zum nachlesen].

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