Statements & Aufrufe

  • „Zeichen der Geschlossenheit für ein offenes und demokratisches Braunschweig setzen“ – Erklärung von Oberbürgermeister Ulrich Markurth zu den Demonstrationen am Montag Braunschweig
  • Pia Zimmermann, Mitglied des Deutschen Bundestages, Fraktion DIE LINKE – „Solidaritätserklärung für das Bündnis gegen Rechts“
  • CDU-Kreisvorsitzender: „Kein Platz in Braunschweig für Hass und Feindschaft“ – CDU-Kreisvorsitzender Dr. Sebastian Vollbrecht wird an der Demonstration gegen den Ableger der „islamkritischen PEGIDA-Bewegung“  teilnehmen
  • BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN BRAUNSCHWEIG: Stellungnahme zu „PEGIDA“ / „BRAGIDA“
  • Aufruf der IG Metall Salzgitter
  • Cremlinger Grünen rufen zur Teilnahme an Demonstration gegen „BRAGIDA“ auf!
  • Aufruf der Ultras Braunschweig: „Eintracht-Fans gegen BRAGIDA – Aufruf zur Beteiligung an den Gegenprotesten am 19.01.2015“
  • Rede von Ishak Demirbag beim Jahresempfang des Haus der Kulturen Braunschweig am 15.1.2015: „Sehr geehrte Frau Ministerin Cornelia Rundt, sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Cornelia Rose-Paul, Meine sehr geehrte Damen und Herren  aus der Politik, Wirtschaft und Verwaltung, Verehrte Gäste, Liebe Mitglieder.  Wir freuen uns, Sie zu unserem allerersten Neujahrsemfang im Haus der Kulturen Braunschweig begrüßen zu dürfen. Wir trauern alle mit Frankreich und den Familien der Opfer des grauenvollen Terroranschlages. Gerade jetzt müssen wir alle zusammenhalten, dabei den Mordanschlag von Paris verurteilen. Wir dürfen weder den Hasspredigern noch den Anti -Islamischen Scharfmachern eine Chance geben. Grundregeln aller Religionen ist die Gerechtigkeit, Nächstenliebe und Barmherzigkeit. Der Terrorismus hat keine religiöse Rechtfertigung im Islam. Auch wenn einige Gruppen sich eine Islamische Maske aufsetzen. Es gibt keine Rechtfertigung für Terrorismus und Fremdenhass, wir müssen jetzt zusammenstehen und zeigen, dass es eine andere Welt gibt. Lasst uns zusammenstehen im Kampf gegen Terrorismus und Fremdenhass. Ein weiterer Punkt, der uns alle nachdenklich stimmen sollte, ist die Art und Weise, wie versucht wird, die Situation der Flüchtlinge in der Landesaufnahmebehörde in Braunschweig-Kralenriede politisch zu missbrauchen: Nach autorisierten Aussagen der Polizei, gegenüber dem Ausschuss für Integrationsfragen der Stadt Braunschweig, gibt es keinen feststellbaren Anstieg von Kriminalität oder Straftaten im Stadtteil Kralenriede. Das hindert trotzdem einige Stimmungsmacher nicht daran, die Flüchtlinge zum Sündenbock und Urquelle aller Unzufriedenheiten zu machen. Wir prahlen in Deutschland immer damit, dass wir das Exportland Nummer 1. Sind. Wesentlicher Anteil dieser Exporte besteht aus Waffenexport. Ausgerechnet im Waffenexport-Land wundert man sich drüber, dass es Flüchtlinge gibt und dass Sie wie Menschen versorgt werden müssen. Andere Länder mit deutlich weniger Einnahmen, wie zum Beispiel Jordanien, nehmen bis zu 25 % Ihrer Bevölkerung an Flüchtlingen auf. Ein Land wie die Türkei nimmt 2,2 Millionen Flüchtlinge auf. Dies geschieht, ohne dass die einheimische Bevölkerung eigene sozioökonomische Probleme gelöst hat. Wir im Haus der Kulturen wünschen uns eine Gesellschaft, in der es einen Platz für alle gibt und sind bereit unseren bescheidenen Beitrag dafür zu leisten. Sie können sicher sein, dass wir nicht müde werden, weiterhin vor Ort eine gute Arbeit zu leisten, damit gemeinsam und mit Ihrer Unterstützung es keiner pseudo-Patriotischen oder pseudo-Europäischen Gruppierungen gelingen wird, bei uns in Braunschweig Fuß zu fassen. Als Ort der Vielfalt ermöglichen wir Begegnung und Austausch auf Augenhöhe zwischen allen Menschen und sind froh, Teil eines großen, entschiedenen Netzwerkes in Braunschweig zu sein. Wir sind dankbar über das große Engagement vieler Kräfte an dieser gemeinsamen Überzeugung. Uns verbindet alle über Parteigrenzen und Religionsgrenzen hinweg die Überzeugung, dass wir zusammen gehören. Davon lassen wir uns nicht abbringen. In diesem Sinne Herzlich willkommen im Haus der Kulturen.“

2 Gedanken zu „Statements & Aufrufe“

  1. Ich wünsche den Organisatoren der Gegenveranstaltung viel Glück und viele Teilnehmer.Zeigen wir BRAGIDA das sie in Braunschweig unerwünscht sind.Ich werde selbstverständlich an der Demo und Kundgebung teilnehmen.Ist für mich eine staatsbürgerliche Pflicht
    Karl-Heinz Schmidt,Helmstedt,Mitglied im Kreisvorstand,DIE LINKE

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