Schlagwort-Archive: Bombardierung

70. Jahrestag der Bombardierung Braunschweigs

Und als von tausend Jahren
nur elf vergangen waren
im letzten Jahr vom Krieg,

da lag die Welt in Scherben,
und Deutschland lag im Sterben
und schrie noch Heil und Sieg.

Franz-Josef Degenhardt – Zündschnüre-Song

Offener Brief an die Braunschweiger Zeitung

Liebe Redaktion der Braunschweiger Zeitung,

als regelmäßiger Leser ihrer Zeitung und als Sprecher des Braunschweiger Bündnis gegen Rechts möchte ich ihrer Aufforderung an die Leser nachkommen, zum Thema der Bombardierung der Stadt Braunschweig mitzu­dis­kutieren.

Als die „schmerzlichste Stunde dieser Stadt“ bezeichnete Henning Noske in der Braunschweiger Zeitung vom 9. Oktober 2014 den Bombenhagel im Oktober 1944. Ohne Zweifel, die Bombardierungen, die Verletzten, die Toten und die Zerstörungen sind ein schreckliches Ereignis in der Geschichte dieser Stadt. Ein Ereignis, dass deutlich machen sollte, welche Grausamkeiten Kriege für die Zivilbevölkerung immer bedeuten und welche Schrecken insbesondere dieser von Deutschland angezettelte Krieg nicht nur in die von der Wehrmacht überfallenen Ländern brachte, sondern schließlich auch für die deutsche Bevölkerung nach sich zog. 70. Jahrestag der Bombardierung Braunschweigs weiterlesen

Bündnis gegen Rechts fordert: Landessparkasse soll Bild des Nazi-Malers Walther Hoeck wieder abhängen

[Update: Wie uns mitgeteilt wurde hängt neben dem Bild in der Landsparkasse ein Hinweis mit den Lebensdaten des Künstlers, in dem auch seine NSDAP-Mitgliedschaft erwähnt wird – insofern ist der Vorwurf , dass Bild werde ohne jeden Hinweis auf den ideologischen Hintergrund des Malers gezeigt in Bezug auf die Braunschweiger Landessparkasse falsch. Wir entschuldigen uns dafür, dass der Eindruck entstanden ist, die Landessparkasse verschweige die politischen Hintergründe des Malers. Dennoch halten wir das Bild des NS-Malers nicht für geeignet, es repräsentativ in der Landessparkasse auszustellen.]

Zum Artikel „Brennendes Braunschweig“ kehrt zurück in der Braunschweiger Zeitung vom 1.2.2012

Mit Empörung und Verwunderung über die unkritische Darstellung des Werdegangs des Braunschweiger Malers Walther Hoeck haben wir in der heutigen Ausgabe der Braunschweiger Zeitung lesen müssen, dass sein Bild „Brennendes Braunschweig“ über die Bombardierung der Stadt 1944 im öffentlichen Bereich der Braunschweiger Landessparkasse unkommentiert ausgestellt wird.

Im Artikel wird der der Lebensweg des Malers Walther Hoeck selektiv und verharmlosend dargestellt: „Zwischen 1920 und 1954 lebte er als freischaffender Maler in Braunschweig-Lehndorf.“ – Kein Wort darüber, dass er bekennendes und aktives NSDAP-Mitglied war und Propagandakunst im Sinne der NS-Ideologie anfertigte. Bündnis gegen Rechts fordert: Landessparkasse soll Bild des Nazi-Malers Walther Hoeck wieder abhängen weiterlesen