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Aufruf: Kein Platz für Rassismus, Nationalismus und Hetze gegen Flüchtlinge!

#NO BRAGIDA  #NO PEGIDAAm Montag, den 19.1.2015, wollen rassistische „Wutbürger“ gemeinsam mit Neonazis und rechten „Hooligans“ auch hier in Braunschweig mit einem ersten „Montagsspaziergang“ gegen eine angeblich drohende „Islamisierung des Abendlandes“ u.a. mit Fackeln durch die Innenstadt ziehen. Vorbild sind dabei die Demonstrationen von „PEGIDA“ in Dresden, an denen sich jeden Montag inzwischen tausende Menschen beteiligen. In Braunschweig nennen sich die Organisatoren „BRAGIDA“ („Braunschweig gegen die Islamisierung des Abendlandes“).

Den ganzen Aufruf mit den Unterstützerinnen gibt es hier >>>

“HoGeSa” – Kontinuierliche Bedrohung oder neue Qualität rechter Gewalt?

Ende Oktober 2014 marschierte eine Allianz aus etwa 4.000 Neonazis und Hooligans durch Köln. Dabei kam es zu zahlreichen neonazistischen Parolen und Gewaltausbrüchen gegen PassantInnen, JournalistInnen und die Polizei. Neue Demonstrationen für Mitte November wurden rasch angemeldet, doch das neue Bündnis zwischen organisierten Neonazis und Fußballhooligans zeigt bereits erste Auflösungserscheinungen. Ein medialer Aufschrei erfolgte. Große Teile der Gesellschaft reagierten überrascht und empört. Fan- und Politikexperten warnen jedoch bereits seit Jahren vor den extrem rechten Tendenzen in nicht unerheblichen Teilen der Hooliganszene, die im Vortrag ebenfalls näher beleuchtet werden sollen.
Eine Einordnung.

Referent: Peter Römer

Über die Strukturen und AktivistInnen der “HogesSa” in der Region Braunschweig wird außerdem ein Autor der Zeitschrift “Der Rechte Rand” berichten.

Die Veranstaltung wird organisiert vom Antifaschismus-Referat des AStA der TU Braunschweig in Zusammenarbeit mit der Gruppe Ultras Braunschweig. Der Raum SN 19.3 ist über den Haupteingang des Altgebäudes der Technische Universität Braunschweig zu erreichen.

Ausladungsklausel: Die Veranstalter_innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen oder Taten in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.