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Erneut rechte Gewalt in Braunschweig!

In der Nacht von Montag auf Dienstag gab es erneut einen Fall von rechter Gewalt in Braunschweig: Ein bekannter 24-jähriger Aktivist der NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten (JN)“ aus Lehndorf traf auf einen 19-Jährigen und eine 20-Jährige, stürmte unter Beleidigungen auf die beiden zu und schlug den 19-Jährigen in den Bauch. Er versuchte weiterhin auf ihn einzutreten, was aber abgewehrt werden konnte. Der Betroffene wurde im Krankenwagen versorgt und hat zum Glück keine schweren Verletzungen erlitten.
(http://regionalbraunschweig.de/19-jaehriger-wird-auf-offener-strasse-attackiert/)

Der selbe JN-Aktivist war auch an dem Überfall auf Schüler der Neuen Oberschule im Februar beteiligt. Er wurde bereits am Freitag auf dem Lehndorfer Schützenfest in Gewahrsam genommen, da er gemeinsam mit einem anderen Mann einen Migranten geschlagen hatte. (http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11554/3333760)

Schon seit Monaten versucht die JN in der ganzen Stadt, aber vor allem in Lehndorf, durch Aufkleber und Schmiereien wie „Nazi Kiez“ und „NS Area“ Stadtviertel als „ihr Revier“ zu kennzeichnen (siehe unsere fortlaufende Chronik). Offensichtlich schrecken sie auch nicht davor zurück, diesen Anspruch mit Gewalt durchzusetzen.

Es kann nicht sein, dass in Braunschweig ganze Stadtviertel zu „No Go Areas“ werden, in denen sich Migrant*innen, Geflüchtete und alle, die sich gegen Nazis und Rassismus engagieren, nicht mehr ohne Angst vor Übergriffen bewegen können. Seid solidarisch mit den Opfern rechter Gewalt und meldet euch bei uns, wenn ihr von weiteren Übergriffen erfahrt oder davon betroffen seid! Politik und Behörden müssen endlich sehen, dass wir in dieser Stadt ein Problem haben!

(Ihr könnt uns auch anonym kontaktieren und wir veröffentlichen natürlich nur dass, was vorher mit euch abgesprochen wurde. Wir können außerdem auch Kontakt zu einer Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt vermitteln.)