Archiv der Kategorie: Pressemitteilungen

Dialog. Toleranz. Vernunft. Frieden. statt Ausgrenzung. Intoleranz. Rassismus. Krieg.

DGB BraunschweigPressemitteilung des DGB Braunschweig:

„Es ist unerträglich, wir hier im Theater sprechen über eine humane europäische Flüchtlingspolitik, haben Gäste aus Italien, aus der Nähe von Lampedusa und da Draußen wird menschenverachtende Propaganda verbreitet“ spricht, sichtlich erbost Hansi Volkmann, einer der Initiatoren des Konzerts mit Cataldo Perri, das am kommenden Sonntagabend im Kleinen Haus zur Aufführung kommen soll. Dialog. Toleranz. Vernunft. Frieden. statt Ausgrenzung. Intoleranz. Rassismus. Krieg. weiterlesen

Bündnis gegen Rechts soll weichen – BRAGIDA darf marschieren

Das Bündnis gegen Rechts Braunschweig kritisiert die Entscheidung der Stadt Braunschweig, die vom PEGIDA-Gründer Lutz Bachmann für Sonntag, den 19. April 2015, angemeldete Demonstration wie angemeldet zu bestätigen und die Kundgebung des Bündnis gegen Rechts dagegen per Auflage örtlich zu verlegen.

David Janzen, Sprecher des Bündnis: „Wir werden gegen die Entscheidung der Versammlungsbehörde juristisch vorgehen. Ein Protest gegen den Auftritt von PEGIDA-Chef Lutz Bachmann muss in Sicht- und Hörweite stattfinden, ansonsten macht er nur wenig Sinn.“

Egal, wie die juristischen Auseinandersetzung ende, fatal sei vor allem das politische Signal, dass schon jetzt von der Entscheidung der Stadt ausgehe: Bündnis gegen Rechts soll weichen – BRAGIDA darf marschieren weiterlesen

PEGIDA-Chef Bachmann kommt nach Braunschweig – Bündnis gegen Rechts kündigt lautstarke Proteste an

Das Braunschweiger Bündnis gegen Rechts kündigt lautstarke Proteste gegen einen Auftritt des PEGIDA-Gründers Lutz Bachmann an: Dieser hat für Sonntag, den 19. April 2015, eine Demonstration durch die Braunschweiger Innenstadt angemeldet (Beginn: 15 Uhr). Bei der nunmehr 11. Versammlung des Braunschweiger PEGIDA-Ablegers „Braunschweig gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (BRAGIDA) soll neben Bachmann auch die ehemalige Hamburger AfD-Politikerin Tatjana Festerling sprechen. PEGIDA-Chef Bachmann kommt nach Braunschweig – Bündnis gegen Rechts kündigt lautstarke Proteste an weiterlesen

Erneut rassistische Kommentare und Mordfantasien bei BRAGIDA gegen Cem Özdemir

Screenshots BRAGIDA-Facebook-Seite, 14.4.2015Nachdem der Braunschweiger PEGIDA-Ableger „Braunschweig gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (BRAGIDA) heute auf seiner Facebook-Seite einen Artikel über einen Aufruf des Grünen-Abgeordneten Cem Özdemir an die demokratischen Parteien gegen PEGIDA zuammenzustehen verlinkt hat, toben sich in den Kommentaren die BRAGIDA-Anhänger mit rassistischen Beleidigungen bis hin zu Mordfantasien aus:

Der kanake soll die fresse halten!!!!!! ist ja klar das diese missgeburt so ne scheisse labert!!!“ – „Den sollte man gleich Ausweisen“ – „Kann der nicht einfach mal von einem 40Tonner unerfahren werden, dass man die geistigen Ergüsse, diese unerträgliche Figur, nicht länger hört.“ – „So etwas passiert, wenn man Moslems erlaubt sich auszubreiten und sie auch noch in die Politik lässt. Man brauicht sich bloss einmal genau umzusehen. ES GIBT KEINE GUTEN MOSLEMS!!! Das sind alles verlogene Verräter!Erneut rassistische Kommentare und Mordfantasien bei BRAGIDA gegen Cem Özdemir weiterlesen

Bündnis kritisiert Behinderung der Presse durch BRAGIDA-Ordner und Polizei (ergänzt)

Das Bündnis gegen Rechts kritisiert in einer Pressemitteilung, dass am letzten Montag (2.2.2015) mehrere Journalisten in Braunschweig durch Ordner der BRAGIDA-Versammlung, aber auch durch Polizeibeamte an ihrer Arbeit behindert wurden. So hat sich z.B. die vielfach ausgezeichnete freie Journalistin Andrea Röpke, eine bundesweit anerkannte Expertin mit dem Themenschwerpunkt Extreme Rechte, an das Bündnis gegen Rechts gewandt und ihre Erlebnisse geschildert:

Ich wurde erst von einem BRAGIDA-Ordner bedrängt. Er hielt mir die Kamera zu und wollte meinen Presseausweis sehen. Als ich ihm den verweigerte, weil er nicht das Recht dazu hat, forderte er mich abrupt auf den abgesperrten inneren Bereich der Kundgebung zu verlassen. Die Polizei nahm das Ganze zur Kenntnis. Ein leitender Polizist, der wusste, dass ich beruflich vor Ort war, forderte mich daraufhin sogar noch auf, meine Arbeit vorübergehend einzustelllen. Ähnlich erging es auch anderen Kollegen. Offensichtlich fühlten sich einige Bragida-Teilnehmer durch die Anwesenheit von Journalisten provoziert. Anscheinend möchte die ‚Bewegung‘ selber bestimmen welche Informationen und Bilder an die Öffentlichkeit gelangen.Bündnis kritisiert Behinderung der Presse durch BRAGIDA-Ordner und Polizei (ergänzt) weiterlesen

Bündnis gegen Rechts verurteilt Angriff auf Muslima

#NO BRAGIDA  #NO PEGIDALaut einer Meldung der Polizei wurde am Dienstag in Braunschweig eine 29jährige Frau auf offener Straße attackiert, offensichtlich allein weil sie wegen ihres Äußeres als Muslima zu erkennen war. Das Bündnis gegen Rechts Braunschweig verurteilte diesen Angriff auf das Schärfste:

„Mit Sorge betrachten wir, dass auch in Braunschweig nach dem Vorbild von PEGIDA in Dresden Mitte Januar ein Montagsspaziergang von islamophoben und rassistischen Wutbürgern, Neonazis und Hooligans stattfinden soll. Die Attacke auf die Muslima zeigt, dass der Hass und die Vorurteile, die von PEGIDA, HOGESA & Co. geschürt werden, nun auch in Gewalt umschlägt. Bündnis gegen Rechts verurteilt Angriff auf Muslima weiterlesen

Bündnis gegen Rechts fordert: Landessparkasse soll Bild des Nazi-Malers Walther Hoeck wieder abhängen

[Update: Wie uns mitgeteilt wurde hängt neben dem Bild in der Landsparkasse ein Hinweis mit den Lebensdaten des Künstlers, in dem auch seine NSDAP-Mitgliedschaft erwähnt wird – insofern ist der Vorwurf , dass Bild werde ohne jeden Hinweis auf den ideologischen Hintergrund des Malers gezeigt in Bezug auf die Braunschweiger Landessparkasse falsch. Wir entschuldigen uns dafür, dass der Eindruck entstanden ist, die Landessparkasse verschweige die politischen Hintergründe des Malers. Dennoch halten wir das Bild des NS-Malers nicht für geeignet, es repräsentativ in der Landessparkasse auszustellen.]

Zum Artikel „Brennendes Braunschweig“ kehrt zurück in der Braunschweiger Zeitung vom 1.2.2012

Mit Empörung und Verwunderung über die unkritische Darstellung des Werdegangs des Braunschweiger Malers Walther Hoeck haben wir in der heutigen Ausgabe der Braunschweiger Zeitung lesen müssen, dass sein Bild „Brennendes Braunschweig“ über die Bombardierung der Stadt 1944 im öffentlichen Bereich der Braunschweiger Landessparkasse unkommentiert ausgestellt wird.

Im Artikel wird der der Lebensweg des Malers Walther Hoeck selektiv und verharmlosend dargestellt: „Zwischen 1920 und 1954 lebte er als freischaffender Maler in Braunschweig-Lehndorf.“ – Kein Wort darüber, dass er bekennendes und aktives NSDAP-Mitglied war und Propagandakunst im Sinne der NS-Ideologie anfertigte. Bündnis gegen Rechts fordert: Landessparkasse soll Bild des Nazi-Malers Walther Hoeck wieder abhängen weiterlesen

Nazi-Kundgebung in Braunschweig und Aufmarsch in Peine können nur unter massivem Polizeieinsatz durchgesetzt werden

Pressemitteilung, 4. Juni

Nachdem die Nazis bis vors Bundesverfassungsgericht geklagt hatten, wurde ihnen eine Kundgebung von 12.00 bis 15.00 Uhr am Bahnhof in Braunschweig erlaubt. Möglich war die Durchführung aber nur aufgrund eines gewaltigen Polizeiaufgebots (über 5000 Polizisten waren im Einsatz). Mehrere Tausend GegendemonstrantInnen waren auf den Beinen, um ihren Protest zu zeigen. Nazi-Kundgebung in Braunschweig und Aufmarsch in Peine können nur unter massivem Polizeieinsatz durchgesetzt werden weiterlesen

Trotz Verbot: Nazis mobilisieren weiter zum 4. Juni in Braunschweig

Trotz des Verbotes des Naziaufmarsches unter dem Motto „Tag der deutschen Zukunft“ am 4. Juni durch die Stadt Braunschweig mobilisieren die Nazis weiter. Sowohl auf der Internetseite des „Tag der deutschen Zukunft“, für die sich die NPD-Aktivistin Ricarda Riefling aus Hildesheim verantwortlich zeigt, als z.B. auch auf der Internetseite der Braunschweiger Nazikameradschaft „Burschenschaft Thormania“, die den Braunschweiger Sören Högel als Verantwortlichen im Impressum nennt, wird unverändert für den verbotenen Aufmarsch am 4. Juni geworben. Ein Hinweis auf das Verbot findet sich dort bis heute nicht.
Ebenso wird in Sozialen Netzwerken im Internet weiter für den Aufmarsch mobilisiert. So schreibt der Anmelder des Aufmarsches, Dieter Riefling, z.B. bei Facebook: „Wir können zwar momentan nicht auf den 4.6. verweisen. Aber die Kampagne bleibt Aktiv und auch die mobilisierung. 😉 Haltet euch also bereit! ;-).

Nachtrag: Inzwischen hat www.beepworld.de die Internetseite der Nazikameradschaft Thormania gesperrt, nachdem das Bündnis darauf hingewiesen hat, dass dort weiter zu einer verbotenen Demonstration aufgerufen wird.

Bündnis gegen Rechts befürchtet Aufhebung des Verbots

Die Entscheidung den Naziaufmarsch am 4. Juni in Braunschweig zu verbieten wird grundsätzlich begrüßt

Das Bündnis gegen Rechts begrüßt die Entscheidung der Stadt Braunschweig als zuständige Versammlungsbehörde den Aufmarsch der Nazis am 4. Juni zu verbieten.

Das Verbot ist allerdings kein Grund beruhigt die Hände in den Schoß zu legen. Wir müssen aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre leider davon ausgehen, dass das Verbot von den Gerichten letztendlich wieder aufgehoben wird. Wir rufen deshalb alle Menschen dazu auf: Geht am 4. Juni gegen die Nazis auf die Straße! Je mehr Menschen auf den Plätzen und Straßen dieser Stadt ihren Protest deutlich zeigen, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Nazis mit ihrer rassistischen Hetze nicht durchkommen werden“, so David Janzen, Sprecher des Bündnis gegen Rechts.

Weitere Meldungen, Nachrichten und Stimmen zum Verbot …

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