Archiv der Kategorie: Pressemitteilungen

Pressemitteilung: BRAGIDA nicht die Straße überlassen!

Das Bündnis gegen Rechts Braunschweig ruft anläßlich des Jahrestages der Reichspogromnacht am 9. November zur einer Kundgebung vor dem Braunschweiger Rathaus auf. Die Versammlung des Bündnis gegen Rechts wird von zahlreichen zivilgesellschaftlichen Organisationen und Personen, sowie von den Ratsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und der BIBS („Bürgerinitiative Braunschweig“) unterstützt. Erwartet werden rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Pressemitteilung: BRAGIDA nicht die Straße überlassen! weiterlesen

Bündnis nimmt Stellung zum Urteil

#NO BRAGIDA  #NO PEGIDADas Bündnis gegen Rechts wird das Urteil des Verwaltungsgericht, welches eine Verlegung seiner Kundgebung durch die Stadt an den Steinweg bestätigt hatte, akzeptieren:

„Wir hätten uns sicher eine andere Entscheidung gewünscht, werden aber darauf verzichten vor das Oberverwaltungsgericht zu ziehen“, so Anmelder Udo Sommerfeld.

David Janzen, Sprecher des Bündnis: „Wir werden nun am Sonntag um 14:30 Uhr unsere Kundgebung am Steinweg abhalten. Die Braunschweigerinnen und Braunschweiger rufen wir auf, erneut ein deutliches Zeichen gegen Rassismus zu setzen! Vielleicht wird ja auch der eine oder andere erst über den modeautofrühling flanieren und dann mit uns lautstark gegen BRAGIDA und Lutz Bachmann protestieren!“

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Dialog. Toleranz. Vernunft. Frieden. statt Ausgrenzung. Intoleranz. Rassismus. Krieg.

DGB BraunschweigPressemitteilung des DGB Braunschweig:

„Es ist unerträglich, wir hier im Theater sprechen über eine humane europäische Flüchtlingspolitik, haben Gäste aus Italien, aus der Nähe von Lampedusa und da Draußen wird menschenverachtende Propaganda verbreitet“ spricht, sichtlich erbost Hansi Volkmann, einer der Initiatoren des Konzerts mit Cataldo Perri, das am kommenden Sonntagabend im Kleinen Haus zur Aufführung kommen soll. Dialog. Toleranz. Vernunft. Frieden. statt Ausgrenzung. Intoleranz. Rassismus. Krieg. weiterlesen

Bündnis gegen Rechts soll weichen – BRAGIDA darf marschieren

Das Bündnis gegen Rechts Braunschweig kritisiert die Entscheidung der Stadt Braunschweig, die vom PEGIDA-Gründer Lutz Bachmann für Sonntag, den 19. April 2015, angemeldete Demonstration wie angemeldet zu bestätigen und die Kundgebung des Bündnis gegen Rechts dagegen per Auflage örtlich zu verlegen.

David Janzen, Sprecher des Bündnis: „Wir werden gegen die Entscheidung der Versammlungsbehörde juristisch vorgehen. Ein Protest gegen den Auftritt von PEGIDA-Chef Lutz Bachmann muss in Sicht- und Hörweite stattfinden, ansonsten macht er nur wenig Sinn.“

Egal, wie die juristischen Auseinandersetzung ende, fatal sei vor allem das politische Signal, dass schon jetzt von der Entscheidung der Stadt ausgehe: Bündnis gegen Rechts soll weichen – BRAGIDA darf marschieren weiterlesen

PEGIDA-Chef Bachmann kommt nach Braunschweig – Bündnis gegen Rechts kündigt lautstarke Proteste an

Das Braunschweiger Bündnis gegen Rechts kündigt lautstarke Proteste gegen einen Auftritt des PEGIDA-Gründers Lutz Bachmann an: Dieser hat für Sonntag, den 19. April 2015, eine Demonstration durch die Braunschweiger Innenstadt angemeldet (Beginn: 15 Uhr). Bei der nunmehr 11. Versammlung des Braunschweiger PEGIDA-Ablegers „Braunschweig gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (BRAGIDA) soll neben Bachmann auch die ehemalige Hamburger AfD-Politikerin Tatjana Festerling sprechen. PEGIDA-Chef Bachmann kommt nach Braunschweig – Bündnis gegen Rechts kündigt lautstarke Proteste an weiterlesen

Erneut rassistische Kommentare und Mordfantasien bei BRAGIDA gegen Cem Özdemir

Screenshots BRAGIDA-Facebook-Seite, 14.4.2015Nachdem der Braunschweiger PEGIDA-Ableger „Braunschweig gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (BRAGIDA) heute auf seiner Facebook-Seite einen Artikel über einen Aufruf des Grünen-Abgeordneten Cem Özdemir an die demokratischen Parteien gegen PEGIDA zuammenzustehen verlinkt hat, toben sich in den Kommentaren die BRAGIDA-Anhänger mit rassistischen Beleidigungen bis hin zu Mordfantasien aus:

Der kanake soll die fresse halten!!!!!! ist ja klar das diese missgeburt so ne scheisse labert!!!“ – „Den sollte man gleich Ausweisen“ – „Kann der nicht einfach mal von einem 40Tonner unerfahren werden, dass man die geistigen Ergüsse, diese unerträgliche Figur, nicht länger hört.“ – „So etwas passiert, wenn man Moslems erlaubt sich auszubreiten und sie auch noch in die Politik lässt. Man brauicht sich bloss einmal genau umzusehen. ES GIBT KEINE GUTEN MOSLEMS!!! Das sind alles verlogene Verräter!Erneut rassistische Kommentare und Mordfantasien bei BRAGIDA gegen Cem Özdemir weiterlesen

Bündnis kritisiert Behinderung der Presse durch BRAGIDA-Ordner und Polizei (ergänzt)

Das Bündnis gegen Rechts kritisiert in einer Pressemitteilung, dass am letzten Montag (2.2.2015) mehrere Journalisten in Braunschweig durch Ordner der BRAGIDA-Versammlung, aber auch durch Polizeibeamte an ihrer Arbeit behindert wurden. So hat sich z.B. die vielfach ausgezeichnete freie Journalistin Andrea Röpke, eine bundesweit anerkannte Expertin mit dem Themenschwerpunkt Extreme Rechte, an das Bündnis gegen Rechts gewandt und ihre Erlebnisse geschildert:

Ich wurde erst von einem BRAGIDA-Ordner bedrängt. Er hielt mir die Kamera zu und wollte meinen Presseausweis sehen. Als ich ihm den verweigerte, weil er nicht das Recht dazu hat, forderte er mich abrupt auf den abgesperrten inneren Bereich der Kundgebung zu verlassen. Die Polizei nahm das Ganze zur Kenntnis. Ein leitender Polizist, der wusste, dass ich beruflich vor Ort war, forderte mich daraufhin sogar noch auf, meine Arbeit vorübergehend einzustelllen. Ähnlich erging es auch anderen Kollegen. Offensichtlich fühlten sich einige Bragida-Teilnehmer durch die Anwesenheit von Journalisten provoziert. Anscheinend möchte die ‚Bewegung‘ selber bestimmen welche Informationen und Bilder an die Öffentlichkeit gelangen.Bündnis kritisiert Behinderung der Presse durch BRAGIDA-Ordner und Polizei (ergänzt) weiterlesen

Bündnis gegen Rechts verurteilt Angriff auf Muslima

#NO BRAGIDA  #NO PEGIDALaut einer Meldung der Polizei wurde am Dienstag in Braunschweig eine 29jährige Frau auf offener Straße attackiert, offensichtlich allein weil sie wegen ihres Äußeres als Muslima zu erkennen war. Das Bündnis gegen Rechts Braunschweig verurteilte diesen Angriff auf das Schärfste:

„Mit Sorge betrachten wir, dass auch in Braunschweig nach dem Vorbild von PEGIDA in Dresden Mitte Januar ein Montagsspaziergang von islamophoben und rassistischen Wutbürgern, Neonazis und Hooligans stattfinden soll. Die Attacke auf die Muslima zeigt, dass der Hass und die Vorurteile, die von PEGIDA, HOGESA & Co. geschürt werden, nun auch in Gewalt umschlägt. Bündnis gegen Rechts verurteilt Angriff auf Muslima weiterlesen

Bündnis gegen Rechts fordert: Landessparkasse soll Bild des Nazi-Malers Walther Hoeck wieder abhängen

[Update: Wie uns mitgeteilt wurde hängt neben dem Bild in der Landsparkasse ein Hinweis mit den Lebensdaten des Künstlers, in dem auch seine NSDAP-Mitgliedschaft erwähnt wird – insofern ist der Vorwurf , dass Bild werde ohne jeden Hinweis auf den ideologischen Hintergrund des Malers gezeigt in Bezug auf die Braunschweiger Landessparkasse falsch. Wir entschuldigen uns dafür, dass der Eindruck entstanden ist, die Landessparkasse verschweige die politischen Hintergründe des Malers. Dennoch halten wir das Bild des NS-Malers nicht für geeignet, es repräsentativ in der Landessparkasse auszustellen.]

Zum Artikel „Brennendes Braunschweig“ kehrt zurück in der Braunschweiger Zeitung vom 1.2.2012

Mit Empörung und Verwunderung über die unkritische Darstellung des Werdegangs des Braunschweiger Malers Walther Hoeck haben wir in der heutigen Ausgabe der Braunschweiger Zeitung lesen müssen, dass sein Bild „Brennendes Braunschweig“ über die Bombardierung der Stadt 1944 im öffentlichen Bereich der Braunschweiger Landessparkasse unkommentiert ausgestellt wird.

Im Artikel wird der der Lebensweg des Malers Walther Hoeck selektiv und verharmlosend dargestellt: „Zwischen 1920 und 1954 lebte er als freischaffender Maler in Braunschweig-Lehndorf.“ – Kein Wort darüber, dass er bekennendes und aktives NSDAP-Mitglied war und Propagandakunst im Sinne der NS-Ideologie anfertigte. Bündnis gegen Rechts fordert: Landessparkasse soll Bild des Nazi-Malers Walther Hoeck wieder abhängen weiterlesen

Nazi-Kundgebung in Braunschweig und Aufmarsch in Peine können nur unter massivem Polizeieinsatz durchgesetzt werden

Pressemitteilung, 4. Juni

Nachdem die Nazis bis vors Bundesverfassungsgericht geklagt hatten, wurde ihnen eine Kundgebung von 12.00 bis 15.00 Uhr am Bahnhof in Braunschweig erlaubt. Möglich war die Durchführung aber nur aufgrund eines gewaltigen Polizeiaufgebots (über 5000 Polizisten waren im Einsatz). Mehrere Tausend GegendemonstrantInnen waren auf den Beinen, um ihren Protest zu zeigen. Nazi-Kundgebung in Braunschweig und Aufmarsch in Peine können nur unter massivem Polizeieinsatz durchgesetzt werden weiterlesen