Archiv der Kategorie: Allgemeines

15. mai – Die AfD in die (Menschen)Kette legen

Kein Parteitag der AfD in Braunschweig !

Zum dritten Mal in Folge will die AfD ihren Landesparteitag in Braunschweig abhalten. Zum dritten Mal werden wir ihnen zeigen, dass sie hier nicht erwünscht sind – und das so laut, dass alle es verstehen!

Erneut hat sich die AfD Niedersachsen das Millenium Event Center in Braunschweig für ihren Parteitag gewählt. Der Widerstand und die Kritik scheinen weiterhin am Betreiber Hartmann abzuprallen, da er erneut seine Halle zur Verfügung stellt.

Deshalb lasst uns dieses Mal noch lauter sein, damit auch die und der letzte versteht, dass die AfD in Braunschweig nicht willkommen ist.

Aktionsplan für Samstag, 15. Mai 2021

Treffen ab 7.30 Uhr an folgenden Sammelpunkten:

1) Kreuzung Madamenweg / Verlängerung Im Ganderhals

2) Kreuzung Madamenweg / Dorntriftweg (Tangentenbrücke)

3) Kreuzung Im Ganderhals / Am Weinberg

8:30 Uhr: Menschenkette mit viel Lärm

Bringt mit, was ihr zu Hause habt und was Lärm macht!
Ratsche, Trommel, Kochtopf und Kochlöffel, Tamburin, Bluetooth-Box.…
(wegen Corona lasst bitte Trillerpfeife und Tröten zu Hause).


10.00 Uhr: Abschlusskundgebung Madamenweg

Wir nehmen die Pandemie ernst. Wir tragen einen Mund-Nasen-Schutz und halten Abstand zueinander.

8. Mai 2021 – Jahrestag der Befreiung vom Faschismus

„Die Zukunft hat eine lange Vergangenheit“
Gedenkveranstaltung Bündnis gegen Rechts

8. Mai 2021 – 11:00 Uhr
Gedenkstätte KZ-Außenlager, Schillstraße, Braunschweig

Es sprechen:
Udo Sommerfeld (Bündnis gegen Rechts)
Uwe Fritsch (VVN / IGMetall)
Lars Skowronski (AK Andere Geschichte)

Musikalische Umrahmung:
Isabel Neuenfeldt
Graffiti-Aktion zum Thema Sophie Scholl:
Nils Oskamp

Auch heute – 76 Jahre nach der Befreiung Deutschlands
von den Nazis – ist die Erinnerung daran unverzichtbar:

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STOPPT DIE AfD

Die AfD will zum dritten Mal am 15.05. in der Milleniumhalle in Braunschweig einen Landesparteitag durchführen – aber das werden sie nicht ohne unseren Protest tun!
Merkt euch das Datum schon mal vor und mobilisiert zu diesem Termin.
Wir werden in den nächsten Wochen nähere Infos zur Planung der Proteste veröffentlichen.
Wir sehen uns am 15.05.!

Erinnern heißt kämpfen – Opfer rechter Gewalt haben Namen und Geschichten

„Wir haben uns intensiv mit den Todesopfern rechter Gewalt in der Bundesrepublik nach 1945 beschäftigt – eine emotional herausfordernde und hochpolitische Auseinandersetzung.
Die Betroffenen dürfen nicht vergessen werden, deshalb haben wir ihre Namen aufgeschrieben und wollen sie am Samstag ab 13 Uhr am Hauptbahnhof und ab 14:00 Uhr auf dem Schlossplatz gemeinsam sichtbar machen“ sagt Miriam Seedorf, Teil der Vorbereitungsgruppe der Aktion.

Bei der Vorbereitung wurde deutlich:
Die staatliche Anerkennung als politische Tötung von rechts muss in vielen Fällen bis heute hart erkämpft werden. Immer wieder wurden extrem rechte Hintergründe, Netzwerke und Motive ignoriert, geleugnet und verschwiegen. So wurden Betroffene z.B. durch rassistische und wohnungslosenfeindliche Bilder und Zuschreibungen kriminalisiert und sogar zu Mitschuldigen gemacht.

„Erinnern heißt für uns, der Opfer rechter Gewalt zu gedenken und sich als Teil unserer gemeinsamen Verantwortung mit ihren Schicksalen zu beschäftigen. Wir dürfen die Ermordeten nicht als anonyme Zahlen denken, sondern wir müssen uns mit ihren Leben beschäftigen“, sagt Mimi, ebenfalls Teil der Vorbereitungsgruppe. #saytheirnames darf nicht erst für Ermordete gelten.

Das bedeutet für uns: Betroffene unterstützen, Tätern Raum nehmen, Konsequenzen ziehen. Das heißt für uns gegen rechte Gewalt angehen – egal ob am Familientisch, in Schule, Ausbildung, Arbeit, Freizeit, im Stadtteil oder weltweit.

Starkes Zeichen: Über 500 Menschen auf Demonstration nach Brandanschlag

500 bis 600 Menschen sind am Freitag einem Aufruf des Bündnisses gegen Rechts gefolgt und haben sich solidarisch mit den Gruppen gezeigt, deren Räume am 09.03. von einem Brandanschlag betroffen waren: dem Antifacafé und den Gruppen, die sich dort treffen.

Im Unterschied zu Polizei und Staatsanwaltschaft hält das Bündnis die Brandattacke nicht für zufällig, sondern ordnet sie in eine ganze Reihe von rechtsextremen Attacken ein, u.a. auf das Fahrzeug der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken, Angriffe auf junge Leute in der Innenstadt Bedrohungen und Sprühereien etc.

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Freiheit! Vielfalt! Solidarität! Emanzipation! Grenzenlos gegen Rassismus

Vom 15.-28. März finden zum 26. mal die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt und werden bundesweit und international durch verschiedene Aktivitäten begleitet. Die Aktionswochen rahmen den Internationalen Tag gegen Rassismus am 21.03. ein und stehen dieses Jahr unter dem Motto: „Solidarität. Grenzenlos!“.

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Gedenktag 27. Januar –Gedenken, Erinnern, Schützen, Handeln

Vor 76 Jahren, am 27. Januar 1945, befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und die beiden anderen Konzentrationslager Auschwitz. Seit 1996 wird in Deutschland an diesem Datum der Opfer des Nationalsozialismus gedacht.

Wegen der Infektionsgefahren wird es dieses Jahr in Braunschweig keine öffentliche Gedenkveranstaltung geben. Das Bündnis gegen Rechts ruft daher zu Kranzniederlegungen an der Gedenkstätte KZ-Außenlager Schillstraße am 27.Januar auf und wird sich als Bündnis daran beteiligen.

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Schon wieder Braunschweig: 50 Nazis in der Stadt unterwegs, 200 Antifaschist:innen halten dagegen

Rund 50 gewaltbereite Nazis haben am vergangenen Samstag in Braunschweig demonstrieren können. Nazis aus Magdeburg, Hildesheim, Einbeck und Goslar unterstützten dabei die kleine Braunschweiger Szene. 200 Demonstrant:innen sind dem Aufruf des Bündnisses gegen Rechts zu Protesten gefolgt und hielten am Bahnhof und am Burgplatz dagegen.

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