Kundgebung „Gegen Nazihetze und Coronaleugner:innen – Mit Solidarität durch die Pandemie“

Wir rufen am kommenden Samstag, den 23.01., ab 14 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Braun-schweig zur Kundgebung „Gegen Nazihetze und Coronaleugner:innen – Mit Solidarität durch die Pandemie“ auf, um gemeinsam zu zeigen, dass wir für solidarische Antworten auf die Pandemie einstehen und keinen Raum für rechte Hetze, Verschwörungsmythen und Nazi-Propaganda zulassen.

Kundgebung „Gegen Nazihetze und Coronaleugner:innen – Mit Solidarität durch die Pandemie“ weiterlesen

Polizeiliche Freiheitsentziehungen rechtswidrig -Bündnis sieht Kritik an Polizeieinsätzen bestätigt

„Die polizeilichen Freiheitsentziehungen von Protestierenden gegen den AFD-Parteitag in Braunschweig am 12.09.2020 waren von Anfang an rechts-widrig. Dies hat das Amtsgericht Braunschweig in insgesamt vier Beschwerdeverfahren (Az.: 33 b XIV 246/20 L, 33 b XIV 247/20 L, 33 b XIV 249/20 L und 33 b XIV 250/20 L) mit nun veröffentlichten Beschlüssen vom 14.12.2020 festgestellt.“ So informiert die Göttinger Anwaltskanzlei Sven Adam in einer Pressemitteilung.

Das Braunschweiger Bündnis gegen Rechts sieht sich durch die Beschlüsse des Amtsgerichtes in seiner Kritik an den überzogenen Polizeieinsätzen am 12.09.2020 bestätigt. Das Bündnis weist darauf hin, dass es im Zusammen-hang mit Protesten gegen Veranstaltungen von Naziparteien wie Der Rech-ten und der NPD oder der rechtsextremen AfD auch in Braunschweig zu un-verhältnismäßigen polizeilichen Maßnahmen und Einsätzen kommt.

Polizeiliche Freiheitsentziehungen rechtswidrig -Bündnis sieht Kritik an Polizeieinsätzen bestätigt weiterlesen

Bündnis gegen Rechts dankt David Janzen

Der Rückzug von David stellt für das Bündnis einen großen Verlust dar. Als sich das Bündnis gegen Rechts vor 21 Jahren gründete, war er eines der Gründungsmitglieder. Gemeinsam hatten wir von Anfang an das Ziel, dass Rechte nirgendwo in der Stadt ungestört ihre Propaganda verbreiten können. Dieses Ziel wurde mit unzähligen Kundgebungen, Demonstrationen und Veranstaltungen über all die Jahre verfolgt. Die Vorbereitung und Durchführung aller Aktivitäten wurde vom Orga-Kollektiv des Bündnisses stets ehrenamtlich und mit enormen Aufwand betrieben.

Derjenige, der über viele Jahre das Bündnis geprägt hat und der die Öffentlichkeitsarbeit, die Homepage und alle Social Media Kanäle aufgebaut und gepflegt hat, war David Janzen. Für diese aufopferungsvolle Arbeit spricht das Bündnis gegen Rechts David Janzen einen großen Dank aus.

Ohne David hätte es das Bündnis, wie wir es heute kennen, wahrscheinlich nicht gegeben.

Bündnis gegen Rechts dankt David Janzen weiterlesen

Rücktritt als Sprecher des Bündnis gegen Rechts

Liebe Freund:innen,
Liebe Mitstreiter:innen,

seit über 20 Jahren habe ich als ehrenamtlicher Sprecher das Bündnis gegen Rechts Braunschweig mit gestaltet und geprägt. Leider fehlt mir nun aufgrund familiärer Veränderungen schon seit längerem die nötige Zeit um mich mit gleicher Kraft und Intensität wie bisher zu engagieren. 

Rücktritt als Sprecher des Bündnis gegen Rechts weiterlesen

24.11.2020 – an die 1.000 Braunschweiger:innen solidarisch mit ihrer Jüdischen Gemeinde!

An die 1.000 Bürgerinnen und Bürger sind heute dem Aufruf des Bündnisses gegen Rechts gefolgt und haben ihre Solidarität mit der Jüdischen Gemeinde bekundet. Anlass war eine Anmeldung der Nazi-Kleinstpartei Die Rechte zu einer Kundgebung am heutigen Tag vor dem Gebäude der Gemeinde, versehen mit der Uhrzeitangabe „19:33 bis 19:45 Uhr“.

Udo Sommerfeld als Anmelder und Versammlungsleiter wies für das Bündnis darauf hin, dass diese Ankündigung in einer langen Reihe widerlicher Auftritte und Ankündigungen der Braunschweiger Naziszene eine weitere Stufe der Eskalation sei und begrüßte daher umso mehr das breite Engagement der Stadtgesellschaft.

Besonders begrüßte er die beiden Redner:innen: Frau Renate Wagner-Redding (Vorsitzende Jüdische Gemeinde Braunschweig) und Herrn Michael Fürst (Vorsitzender Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen).

24.11.2020 – an die 1.000 Braunschweiger:innen solidarisch mit ihrer Jüdischen Gemeinde! weiterlesen

Verhindern wir das „Heldengedenken“ von Neonazis an der KZ-Gedenkstätte!

Das Bündnis gegen Rechts ruft dazu auf die Protestaktion des Antifa-Café am Sonntag (‚Volkstrauertag“) gegen das geplante „Heldengedenken“ von Neonazis am Schilldenkmal auf dem Gelände der KZ Gedenkstätte Schillstraße zu unterstützen!

Lassen wir nicht zu, dass Neonazis an dieser NS-Gedenkstätte, die faschistischen Täter als „Helden“ feiern, den NS-Terror relativieren oder leugnen und die Opfer des Faschismus verhöhnen können!

Sonntag * 15.11. * 16:30 Uhr * KZ Gedenkstätte Schillstraße * Braunschweig

Aufruf des Antifa-Café:

Wir rufen dazu auf, sich am 15.11. den Nazis entschlossen in den Weg zu stellen und das geplante parteiübergreifende „Heldengedenken“ der Jugendorganisation der „NPD“ und der Kleinstpartei „Die Rechte“ am Schilldenkmal zu verhindern.Hierzu wollen wir uns um 16:30 Uhr an der KZ Gedenkstätte Schillstraße treffen. Natürlich bitten wir Euch auf Abstände zu achten und nach Möglichkeit Mund-Nasen-Schutz zu tragen.Hintergrund:Das 1837 errichtete Schilldenkmal, das mit einem „Eisernen Kreuz“ und der Aufschrift „Sie fochten und fielen für Deutschlands Freiheit“ versehen ist, erinnert an den Aufstand des preußischen Offizier und Freikorpsführer Ferdinand v. Schill. 1955 wurde es auf Anregung von ehemaligen Wehrmachtssoldaten von der Stadt „neugeweiht“, um dort künftig auch die gefallenen Wehrmachtssoldaten zu „ehren“. Proteste antifaschistischer Gruppen in den 90er Jahren gegen die damals jährlich stattfindenden offiziellen Kranzniederlegung am Schilldenkmal zum „Volkstrauertag“ und die Aufarbeitung der Geschichte des unmittelbar angrenzenden Außenkommando des KZ Neuengamme, führten schließlich dazu, das im Jahr 2000 von der Stadt Braunschweig dort die KZ-Gedenkstätte Schillstraße (www.schillstrasse.de) errichtet wurde. Im Mai 2016 wurden die an einer Mauer angebrachten Erinnerungstafeln mit nazi Parolen beschmiert und die Tafeln dadurch zerstört. Anfang Mai 2017 wurden die erneuerten Erinnerungstafeln erneut großflächig mit Farbe übermalt. Ebenfalls im Mai 2017 wurde an das „Invalidenhäuschen“, in dem sich das „offene Archiv“ der Gedenkstätte befindet, rechte Parolen gemalt.Zuletzt hatte die JN im Jahr 2017 versucht ein „Heldengedenken“ durchzuführen. Dies konnte durch das Bündnis gegen Rechts und das entschlossene Handeln der Antifaschist*innen verhindert werden!

Quelle: https://antifacafebs.blackblogs.org/2020/11/11/kampf-dem-deutschen-faschismus-und-militarismus-am-15-11/


Wir engagieren uns gegen Rassismus und Aufmärsche von Neonazis! 
Wir treten ein für eine bunte, tolerante, antifaschistische und antirassistische Stadt!

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.