Alle Beiträge von Bündnis gegen Rechts

#wirsind mehr – Aufstehen gegen rechte Hetze

#wirsindmehr Aufstehen gegen rechte Hetze

Freitag, 31. August 2018
Demonstration – 17 Uhr – Schlossplatz – Braunschweig 

Angesichts der Ereignisse von Chemnitz ruft die Seebrücke – Braunschweig kurzfristig für Freitag zu einer Demo um 17 Uhr auf dem Schlossplatz in Braunschweig auf. Bitte weitersagen!

Infos: https://www.facebook.com/events/326201541523030

Am Samstag, den 1. September, wollen Neonazis, die rechte Gruppierung „Pro Chemnitz“ und die #AfD in #Chemnitz erneut auf die Straße gehen. Es ist dort mit einer noch größeren Zahl von Rechten zu rechnen als am Montag. Es wird in #Chemnitz auch Gegenproteste geben. Die Geflüchteten, MigrantInnen und People of colour und die Menschen, antifaschistischen Gruppen und zivilgesellschaftlichen Initiativen, die sich in Chemnitz & Sachsen gegen Rechts engagieren, brauchen jetzt dringend unsere Unterstützung! Fahrt am Samstag hin und beteiligt auch an den Protesten dort!

Mehr Infos gibt es dazu bei „Chemnitz Nazifrei“: https://m.facebook.com/buendnis.frieden.toleranz/

2. Juni Goslar: Naziaufmarsch stoppen!

Am 2. Juni findet in Goslar der bundesweit beworbene Naziaufmarsch „Tag der deutschen Zukunft“ (TDDZ) statt. Infos zu den Gegenprotesten findet ihr hier:

Goslarer Bündnis gegen Rechtsextremismus

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#NoTDDZ Keinen „Tag der deutschen Zukunft“ in Goslar!

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AK: NOT ONE INCH – Goslarer Arbeitskreis gegen den „Tag der deutschen Zukunft“ 2018

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Und am Freitag, den 25. Mai, gibt es um 20 Uhr dazu noch eine Infoveranstaltung im Antifaschistischen Café Braunschweig (Eichtalstr. 8, Hinterhof)

Aktuelle Infos für Samstag

  • Die Demonstration der NPD ist verboten, die Neonazis dürfen aber eine stationäre Kundgebung (Beginn: 12:00 Uhr) am Parkplatz neben dem Hauptbahnhof durchführen (bisher ist nicht bekannt ob dagegen Klage eingereicht wurde)
  • Die NPD hat in Salzgitter-Bad am Bahnhof eine weitere Kundgebung angemeldet (Beginn: 13:30 Uhr). Wir rufen dazu auf, in Anschluss an unsere Demonstration auch den Protest in Salzgitter-Bad gegen die NPD zu unterstützen! (Es ist also sinnvoll ggfs. mit dem Auto zu kommen, in der Nähe zu parken, Fahrgemeinschaften zu bilden und Leute mitzunehmen.)
  • Wie uns mitgeteilt wurde, wird es am Samstag auch einen Ticker geben, der über das Geschehen informiert und über den ihr aktuelle Infos bekommt: https://www.aktionsticker.org

Wir pfeifen auf AfD & NPD! Braunschweig bunt und solidarisch!

Am Samstag, den 7. April, will die AfD Niedersachsen in der Braunschweiger Stadthalle ab 10 Uhr ihren Landesparteitag
abhalten. Die Mitglieder des zerstrittenen Landesverbands sollen dort einen neuen Vorstand wählen. Am gleichen Tag plant die NPD vom nahegelegenen Hauptbahnhof ab 12 Uhr einen Aufmarsch in die Innenstadt durchzuführen. 

Mit ihrer Demonstration wollen die Neonazis für den sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ (TDDZ) werben, einem bundesweiten Naziaufmarsch, der am 2. Juni in Goslar stattfinden soll. Wir pfeifen auf AfD & NPD! Braunschweig bunt und solidarisch! weiterlesen

Demo: Nicht mit uns! Stoppt die AfD!

Demonstration
30.9.2017, 16 Uhr, Kohlmarkt, Braunschweig

Mit dem Wahlerfolg der AfD ist nach vielen Jahren wieder eine Partei in den Bundestag eingezogen, die in weiten Teilen sozialchauvinistisch, völkisch und rassistisch ausgerichtet ist und sich immer weiter radikalisiert.
Letzten Montag folgten rund 150 Menschen einem Aufruf von Schülerinnen und Schülern aus Braunschweig zu einer kurzfristig und spontanen Kundgebung und Demonstration gegen die AfD. Dort wurde beschlossen, dass an diesem Samstag erneut auf die Straße gegangen werden soll.

Kommt am Samstag zum Kohlmarkt! Zeigen wir gemeinsam, dass wir für eine bunte, tolerante, soziale, vielfältige und demokratische Gesellschaft und Stadt einstehen und den Rechtspopulisten, Rassisten und Neofaschisten Paroli bieten.

Wir stehen auf gegen Rassismus, Neofaschismus und Nationalismus!

Bringt Transparente, Protestschilder und alles was Lärm macht mit – Teilt diese Veranstaltung und ladet MitschülerInnen, KollegInnen, FreundInnen und NachbarInnen ein.

Berichte vom Montag:

news38: „Nicht mit uns!“ – Anti-AfD-Protest vor dem Schloss

regionalbraunschweig: Schüler demonstrieren gegen AfD – „Wollten ein Zeichen setzen“

Kundgebung: Wir pfeifen auf die AfD!

Rassismus, Nationalismus und sozialer Chauvinismus sind keine Alternative

Kundgebung des Bündnis gegen Rechts
Samstag, 26. August 2017 * 14 Uhr * Schlossplatz Braunschweig

Flyer (PDF) zum runterladen und ausdrucken

Am Samstag, den 26. August, will die „Alternative für Deutschland“ (AfD) um 14:30 Uhr eine Wahlkampfkundgebung mit ihrer Spitzenkandidatin zur Bundestagswahl Alice Weidel und dem niedersächsischen Landesvorsitzenden Paul Hampel auf dem Schlossplatz abhalten. Wir als Bündnis gegen Rechts rufen dazu auf, lautstark gegen diesen Auftritt der Rechtspopulisten zu protestieren!

Wenn es der AfD im September 2017 gelingt in den Bundestag einzuziehen wird zum ersten Mal nach 1945 eine extrem rechte und zumindest in Teilen faschistische Partei auf Bundesebene Einfluss nehmen. Die AfD will uns in eine Zeit katapultieren, in der Frauen wieder am Herd bleiben müssen, in der soziale und emanzipatorische Errungenschaften abgeschafft sind und in der jedes Land Europas wieder sein eigenes nationalistisches Süppchen kocht. Sie will einen Staat, in dem Menschenrechte ausgehebelt werden und in dem nicht nur die Grenzen dicht sind, sondern auch Grenzen zwischen den Menschen gezogen werden. Sie treibt die Verrohung und Spaltung der Gesellschaft voran, schürt Hass, Rassismus, Sexismus sowie Transund Homophobie. Kundgebung: Wir pfeifen auf die AfD! weiterlesen

„Die Zukunft hat eine lange Vergangenheit“

Offener Brief an Oberbürgermeister Ulrich Markurth
und die Fraktionen im Rat der Stadt Braunschweig (mit Ausnahme der AfD)

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 31. Mai 2017 wollten die „Jungen Nationaldemokraten“ (JN), die Jugendorganisation der extrem rechten NPD, eine „Heldenehrung“ mit Fackelzug zum sogenannten Schill-Denkmal, auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Schillstraße, durchführen. Die Stadt Braunschweig hat mit dem Veranstalter vereinbart, dass es keinen Umzug gibt und dass keine Fackeln zum Einsatz kommen. Eine Durchfüh-rung dieser Veranstaltung hat sie nicht untersagt.

Zum Zeitpunkt der geplanten „Heldenehrung“ waren 350 Menschen der Braunschweiger Zivilgesell-schaft anwesend, um ihren Protest gegen den Auftritt der Neonazis zu zeigen. Auch die Künstlerin Sigrid Sigurdsson, die die Gedenkstätte im Auftrag der Stadt 1996 konzipiert hatte, war aus Hamburg angereist, um ihre Empörung zu bekunden. Die „Jungen Nationaldemokraten“ erschienen jedoch nicht, gegenüber der Polizei hatten sie, gegen 18:20 Uhr, ihre Veranstaltung abgesagt.

Uns erschreckt dieser Vorfall sehr: Mehrfach wurde in den letzten Monaten die KZ-Gedenkstätte von Neonazis attackiert, beschmiert und beschädigt. Sie steht erkennbar im Fokus der rechten Szene in Braunschweig. Frau Sigurdsson betonte, dass die Konzeption der Gedenkstätte das Schill- Denkmal mit beinhaltet. Das Podest, erreichbar über einige Stufen, dient dazu den Blick auf die Vergangenheit zu lenken und Bezüge herzustellen, zum Militarismus, zum Krieg, zum Völkermord. „Die Zukunft hat eine lange Vergangenheit“ weiterlesen

Klage gegen verfügten Versammlungsort

Das Bündnis gegen Rechts hat seine für Samstag, den 1. Juli 2017 geplante Kundgebung „Kein Platz für (neu-)rechte Propaganda und Vernetzung an der TU Braunschweig“ ursprünglich direkt vor dem Haus der „Burschenschaft Thuringia“ angemeldet. Im Kooperationsgespräch mit der Versammlungsbehörde, der Stadt Braunschweig, hat das Bündnis von sich aus angeboten, die Kundgebung mit deutlichem Abstand östlich vom Haus der „Thuringia“ in der Konstantin-Uhde-Straße durchzuführen. Die Stadt hat den vom Bündnis vorgeschlagegen Ort abgelehnt und per Auflagen einen Versammlungsort westlich der „Burschenschaft Thuriniga“ zugewiesen. Dagegen klagt das Bündnis nun vor dem Verwaltungsgericht.

Anmelder David Janzen dazu: „Obwohl wir von vornherein kompromißbereit waren, hat uns die Versammlungsbehörde einen Platz zugewiesen, der keine direkte Sicht auf das Haus der ‚Thuringia‘ ermöglicht. Die Versammlungsbehörde schränkt so unser Recht auf Protest in Hör- und Sichtweite deutlich ein. Hinzu kommt, dass die Entscheidung der Stadt Braunschweig auf einer polizeilichen Gefahrenprognose basiert, die haltose Behauptungen enthält. So sei es laut Polizei bei einer Kundgebung des Antifa-Spektrums im Februar vor der ‚Thuringia‚ zum Versuch gekommen, das Haus zu stürmen. Das ist blanker Unsinn! Ein anwesender Reporter einer Online-Zeitung sprach von einem ruhigen Verlauf der Proteste, es gab weder Festnahmen noch Ermittlungsverfahren, noch eine massive Störung der Veranstaltung im Haus.

Kein Platz für (neu-)rechte Propaganda und Vernetzung an der TU Braunschweig

Kundgebung
Samstag, 1.7.2017 * 10:30 Uhr
beim Haus der „Burschenschaft Thuriniga“
(Konstantin-Uhde-Straße)

Das Bündnis gegen Rechts ruft für Samstag, den 1.7.2017, zu einer Kundgebung unter dem Motto „Kein Platz für (neu-)rechte Propaganda und Vernetzung an der TU Braunschweig“ vor dem Haus der Braunschweiger »Burschenschaft Thuringia« auf. Die Burschenschaft veranstaltet an diesem Tag ein „Deutschland-Seminar“, bei dem ausschließlich Künstler und Referenten angekündigt sind, die zum Spektrum der extremen Rechten gehören und (neu-)rechte Strategien und Konzepte propagieren.

Download: Flyer zur Kundgebung gegen das „Deutschland-Seminar“ als PDF zum ausdrucken und verteilen

Weitere Hintergrundinformationen über das „Deutschland-Seminar“, die Referenten und die „Burschenschaft Thuringia“ gibt es in unserem Offenen Brief an die TU Braunschweig.

Als musikalisches Begleitproramm treten auf:

Offener Brief: Kein Ort für (neu-)rechte Propaganda und Vernetzung

Das Bündnis gegen Rechts hat sich am 13.6.2017 in einem Offenen Brief an die Präsidentin der TU Braunschweig gewandt:

Sehr geehrte Frau Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla,
 
mit Sorge beobachten wir als Bündnis gegen Rechts die Aktivitäten der extrem rechten »Burschenschaft Thuringia«, die als studentische Vereinigung durch die TU Braunschweig registriert und anerkannt ist. Für den 1. Juli 2017 lädt die Burschenschaft zu einem „Deutschland-Seminar“ ein, bei dem ausschließlich Künstler und Referenten angekündigt sind, die zum Spektrum der extremen Rechten gehören und (neu-)rechte Strategien und Konzepte propagieren:
 
Georg Immanuel Nagel
Fürchtet den „Untergang Europas und der weißen Welt
 
Zu den eingeladenen Referenten gehört der ehemalige Sprecher[1] von PEGIDA Wien, Georg Immanuel Nagel, der dem österreichischen Verein »Okzident – Verein zur Förderung von Rechtstaatlichkeit« vorsteht. Der Verein tritt u.a. für die restlose Abschaffung des Asylrechts ein und fordert den Einsatz des Bundesheers gegen Flüchtlinge an der österreichischen Grenze.[2]
Nagel schreibt für diverse (neu-)rechte Publikationen, wie die »Blaue Narzisse«, »Zur Zeit« und »Der Eckart«. In seinen Texten propagiert er eine ethnische, genetische und kulturelle Homogenität Europas: „Gemeinsame genetische Merkmale„, so Nagel seien „keine Besonderheit des jüdischen Volkes, sondern die Grundlage aller Völker und Kulturen„, wobei „Kulturkreise und populationsgenetische Großgruppen“ weitgehend kongruent seien.[3] Flüchtlinge bezeichnet Nagel dementsprechend als „Invasoren“ einer „staatlich zwangsverordnete[n] Völkerwanderung[4] gegen die mit Militär und Schusswaffen vorgegangen werden müsse. Unter dem Titel „Es muss geschossen werden“ schreibt Nagel in der »Blauen Narzisse«: „Gewalt ist ein Mittel um seine Interessen zu erzwingen. Wenn größere Gruppen von Menschen organisiert gegeneinander Gewalt anwenden um Gruppeninteressen durchzusetzen, spricht man üblicherweise von einem Krieg (…) In diesem Zustand befinden sich Deutschland und die anderen Länder, denen eine ‚Willkommenskultur’, sprich die Duldung eines unbegrenzten Eindringens von Invasoren aus der Dritten Welt, verordnet wurde.“[5] Die „Feinde“ der „weißen Welt„, so Nagel, seien aber weniger „kulturfremde Ausländer„, sondern säßen „in den Universitäten, Verlagen und Medienhäusern.“ Dort würden sie das „ideologische Gift“ in die Köpfe der Menschen pressen, welches dazu führe, dass aufgrund der eigenen „moralischen Schwäche“ der „Untergang Europas und der weißen Welt“ drohe. Ganz im Dukutus der Nationalsozialisten betont Nagel, es sei ein „natürlicher Vorgang, dass schwache Völker von anderen verdrängt“ würden.[6] Ebenso sei es „naturgegeben„, dass man sich als „Bub mit echten Männern“ und als „Kämpfer“ identifiziere, denn „Männer müssen kämpfen„, um „Frau und Kind, Volk und Vaterland“ zu verteidigen.[7]
 

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