Bündnis gegen Rechts dankt David Janzen

Der Rückzug von David stellt für das Bündnis einen großen Verlust dar. Als sich das Bündnis gegen Rechts vor 21 Jahren gründete, war er eines der Gründungsmitglieder. Gemeinsam hatten wir von Anfang an das Ziel, dass Rechte nirgendwo in der Stadt ungestört ihre Propaganda verbreiten können. Dieses Ziel wurde mit unzähligen Kundgebungen, Demonstrationen und Veranstaltungen über all die Jahre verfolgt. Die Vorbereitung und Durchführung aller Aktivitäten wurde vom Orga-Kollektiv des Bündnisses stets ehrenamtlich und mit enormen Aufwand betrieben.

Derjenige, der über viele Jahre das Bündnis geprägt hat und der die Öffentlichkeitsarbeit, die Homepage und alle Social Media Kanäle aufgebaut und gepflegt hat, war David Janzen. Für diese aufopferungsvolle Arbeit spricht das Bündnis gegen Rechts David Janzen einen großen Dank aus.

Ohne David hätte es das Bündnis, wie wir es heute kennen, wahrscheinlich nicht gegeben.

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Rücktritt als Sprecher des Bündnis gegen Rechts

Liebe Freund:innen,
Liebe Mitstreiter:innen,

seit über 20 Jahren habe ich als ehrenamtlicher Sprecher das Bündnis gegen Rechts Braunschweig mit gestaltet und geprägt. Leider fehlt mir nun aufgrund familiärer Veränderungen schon seit längerem die nötige Zeit um mich mit gleicher Kraft und Intensität wie bisher zu engagieren. 

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24.11.2020 – an die 1.000 Braunschweiger:innen solidarisch mit ihrer Jüdischen Gemeinde!

An die 1.000 Bürgerinnen und Bürger sind heute dem Aufruf des Bündnisses gegen Rechts gefolgt und haben ihre Solidarität mit der Jüdischen Gemeinde bekundet. Anlass war eine Anmeldung der Nazi-Kleinstpartei Die Rechte zu einer Kundgebung am heutigen Tag vor dem Gebäude der Gemeinde, versehen mit der Uhrzeitangabe „19:33 bis 19:45 Uhr“.

Udo Sommerfeld als Anmelder und Versammlungsleiter wies für das Bündnis darauf hin, dass diese Ankündigung in einer langen Reihe widerlicher Auftritte und Ankündigungen der Braunschweiger Naziszene eine weitere Stufe der Eskalation sei und begrüßte daher umso mehr das breite Engagement der Stadtgesellschaft.

Besonders begrüßte er die beiden Redner:innen: Frau Renate Wagner-Redding (Vorsitzende Jüdische Gemeinde Braunschweig) und Herrn Michael Fürst (Vorsitzender Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen).

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Verhindern wir das „Heldengedenken“ von Neonazis an der KZ-Gedenkstätte!

Das Bündnis gegen Rechts ruft dazu auf die Protestaktion des Antifa-Café am Sonntag (‚Volkstrauertag“) gegen das geplante „Heldengedenken“ von Neonazis am Schilldenkmal auf dem Gelände der KZ Gedenkstätte Schillstraße zu unterstützen!

Lassen wir nicht zu, dass Neonazis an dieser NS-Gedenkstätte, die faschistischen Täter als „Helden“ feiern, den NS-Terror relativieren oder leugnen und die Opfer des Faschismus verhöhnen können!

Sonntag * 15.11. * 16:30 Uhr * KZ Gedenkstätte Schillstraße * Braunschweig

Aufruf des Antifa-Café:

Wir rufen dazu auf, sich am 15.11. den Nazis entschlossen in den Weg zu stellen und das geplante parteiübergreifende „Heldengedenken“ der Jugendorganisation der „NPD“ und der Kleinstpartei „Die Rechte“ am Schilldenkmal zu verhindern.Hierzu wollen wir uns um 16:30 Uhr an der KZ Gedenkstätte Schillstraße treffen. Natürlich bitten wir Euch auf Abstände zu achten und nach Möglichkeit Mund-Nasen-Schutz zu tragen.Hintergrund:Das 1837 errichtete Schilldenkmal, das mit einem „Eisernen Kreuz“ und der Aufschrift „Sie fochten und fielen für Deutschlands Freiheit“ versehen ist, erinnert an den Aufstand des preußischen Offizier und Freikorpsführer Ferdinand v. Schill. 1955 wurde es auf Anregung von ehemaligen Wehrmachtssoldaten von der Stadt „neugeweiht“, um dort künftig auch die gefallenen Wehrmachtssoldaten zu „ehren“. Proteste antifaschistischer Gruppen in den 90er Jahren gegen die damals jährlich stattfindenden offiziellen Kranzniederlegung am Schilldenkmal zum „Volkstrauertag“ und die Aufarbeitung der Geschichte des unmittelbar angrenzenden Außenkommando des KZ Neuengamme, führten schließlich dazu, das im Jahr 2000 von der Stadt Braunschweig dort die KZ-Gedenkstätte Schillstraße (www.schillstrasse.de) errichtet wurde. Im Mai 2016 wurden die an einer Mauer angebrachten Erinnerungstafeln mit nazi Parolen beschmiert und die Tafeln dadurch zerstört. Anfang Mai 2017 wurden die erneuerten Erinnerungstafeln erneut großflächig mit Farbe übermalt. Ebenfalls im Mai 2017 wurde an das „Invalidenhäuschen“, in dem sich das „offene Archiv“ der Gedenkstätte befindet, rechte Parolen gemalt.Zuletzt hatte die JN im Jahr 2017 versucht ein „Heldengedenken“ durchzuführen. Dies konnte durch das Bündnis gegen Rechts und das entschlossene Handeln der Antifaschist*innen verhindert werden!

Quelle: https://antifacafebs.blackblogs.org/2020/11/11/kampf-dem-deutschen-faschismus-und-militarismus-am-15-11/

Kundgebung: Jahrestag der Reichspogromnacht 1938 – nie vergessen! „Querdenkern“, Rechtsextremisten und Nazis keinen Raum geben!

9.11. – 17:30 Uhr – Schlossplatz – Kundgebung organisiert von ver.di

Aufruf von ver.di:

Jetzt ist es wieder so weit: Die „Querdenker“ (Coronaleugner*innen, Reichsbürger*innen, Esoteriker*innen, Rechtsextreme) haben für diesen Tag eine Kundgebung in Braunschweig angekündigt. Das öffentliche proklamierte Motto „Geschichte gemeinsam wiederholen“.
Wer nicht glauben mag, dass es sich um eine Naziveranstaltung handelt, wirft einen Blick auf die Uhrzeit: „18:18“ – wobei die Zahlenkombination aus 1 und 8 schon seit Jahren als Chiffre der Neonazis für Adolf Hitler steht (erster und achter Buchstabe des Alphabets). 
Das ist eine der widerlichsten Demonstrationsankündigungen, die Braunschweig seit langem erlebt hat. Der 09.11. steht für den Beginn der staatlich organisierten Vernichtung des deutschen und europäischen Judentums und er ist ein notwendiger Tag der Erinnerung. Viele Menschen legen an diesem Tag am Mahnmal der Synagoge Blumen und Kränze zur Erinnerung ab.
Termin, Motto und Uhrzeit zeigen deutlich, wer hier auf die Straße will. Hier geht es darum, mit den staatlichen Anticorona-Maßnahmen Unzufriedene durch gemeinsame Demos, für ein gemeinsames Agieren mit der Naziszene zu gewinnen. Schon am 31.10. konnte man in Braunschweig die Naziszene unbehelligt auf der „Querdenker“-Demonstration antreffen, jetzt wird es auch noch ärger.
Es ist völlig unverständlich, wie die Stadt so etwas zulassen kann. Schlimmer ist es aber, dass die „Querdenker“-Szene immer noch wie ein Haufen schrulliger Impfmuffel wahrgenommen wird, und nicht als Teil einer neuen rechtsextremen Mobilisierungsstrategie.Bitte kommt zahlreich, diese Provokation braucht eine starke Antwort!

09.11.2020, 17.30 Uhr, Schlossplatz Braunschweig

Wir achten auf Infektionsschutz, auf Abstände und auf Masken, wir achten am 09.11. aber auch auf den Schutz der Freiheit, der Demokratie und des Antifaschismus!

ABGESAGT! Gerade denken, für die Gesundheit und das Leben! Gegen Verschwörungstheorien und Nazis!

ACHTUNG: Aufgrund der steigenden Corona-Inzidenz in Braunschweig sagen wir unsere Kundgebung als Beitrag zur Eindämmung des Infektionsgeschehens ab. Bleibt zu Hause – schützt euch andere!

ACHTUNG: Abgesagt!

Kundgebung: Samstag, 31.10. * 12:30 Uhr * Rathausvorplatz (Platz der deutschen Einheit) * Braunschweig

„Gerade denken, für die Gesundheit und das Leben! Gegen Verschwörungstheorien und Nazis!“

Am kommenden Samstag den 31.10.2020 ruft das Bündnis gegen Rechts zur Kundgebung um 12:30 Uhr, auf dem Platz der deutschen Einheit auf unter dem Motto „Gerade denken, für die Gesundheit und das Leben! Gegen Verschwörungstheorien und Nazis!“

Mit dieser Kundgebung protestieren wir gegen eine geplante Veranstaltung von Coronaleugner*innen, die am 31. Oktober, um 12.30 Uhr, auf dem Schlossplatz stattfinden soll.

Wir lassen nicht zu, dass „Querdenker“ und Verschwörungstheoretiker, trotz steigender Infektionszahlen, öffentlich gegen den Gesundheitsschutz und das Recht auf Leben hetzen und ohne Widerspruch zulassen, dass Nazis und Rechtspopulisten in ihren Reihen antisemitische und rassistische Hetze verbreiten.

Wir rufen dazu auf, am Samstag gemeinsam auf der Straße ein Zeichen für Solidarität und gegen Ausgrenzung zu setzen. In den letzten Wochen und Monaten ist deutlich geworden, wie Nazis sich an die Corona-Proteste anhängen und die Kritik für sich instrumentalisieren – nicht nur in Braunschweig.

Unsere Antwort darauf: Nicht mit uns! Nicht mit dem Bündnis gegen Rechts

Wer öffentlich für Freiheitsrechte eintreten will, soll das tun. Wer dabei gemeinsame Sache mit Rechten, Antisemit*innen und anderen Verschwörungsaposteln macht und die eigene Freiheit über das Recht auf Leben und Gesundheit von Älteren, Menschen mit Behinderungen und Vorerkrankungen setzt, wird auf unseren Widerstand stoßen.

Hinweis: Wir achten auf uns und auf Andere. Wir beachten Schutzvorschriften, tragen Mund-, Nasenschutz, achten auf Mindestabstände.

Hier noch ein Paar Infos über die Querdenken-Demo:


Wir engagieren uns gegen Rassismus und Aufmärsche von Neonazis! 
Wir treten ein für eine bunte, tolerante, antifaschistische und antirassistische Stadt!

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